Innere-Medizin-Wissen

Von Dr. Pascal Bafteh, Arzt · Stand 10/2026

Das ärztlich kuratierte Nachschlagewerk zu 296 internistischen Krankheitsbildern – mit fester Gliederung von der Definition bis zur Diagnostik und 607 frei lizenzierten Bildern (EKG, Röntgen, Sonographie, Endoskopie, Klinik).

Aus den Lerninhalten der InnereFuchs-App

A–Z-Register →
Kardiologie 39Angiologie 15Pneumologie 21Gastroenterologie 36Leber & Gallenwege 23Nephrologie 21Elektrolyte & Säure-Basen 13Endokrinologie & Diabetologie 35Hämatologie & Onkologie 40Rheumatologie & Immunologie 23Infektiologie 16Intensiv- & Notfallmedizin 4Allergologie 10

Facharztprüfung Innere Medizin: die am häufigsten geprüften Themen

Auswertung von 105 Facharzt-Prüfungsprotokollen – welche Krankheitsbilder kamen am häufigsten dran?

  1. Anämie (Einteilung und Abklärung) (33)
  2. Akutes Koronarsyndrom (Herzinfarkt, STEMI/NSTEMI) (26)
  3. Herzinsuffizienz (22)
  4. Ambulant erworbene Pneumonie (21)
  5. Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) (18)
  6. Vorhofflimmern (18)
  7. Lungenembolie (17)
  8. Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) (15)
  9. Tuberkulose (15)
  10. Hämolytische Anämien (14)
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Kardiologie

Kardiologie

Akute Perikarditis

Die akute Perikarditis ist eine rasch entstehende Entzündung des Herzbeutels, häufig mit Perikarderguss. Greift die Entzündung auf das angrenzende …

Kardiologie

Akutes Koronarsyndrom (Herzinfarkt, STEMI/NSTEMI)

Das akute Koronarsyndrom (ACS) fasst die akuten, potenziell lebensbedrohlichen Manifestationen der koronaren Herzkrankheit zusammen: …

Kardiologie

Aortenklappeninsuffizienz

Die Aortenklappeninsuffizienz (AI), auch Aorteninsuffizienz, ist ein unvollständiger Schluss der Aortenklappe mit diastolischem Rückfluss von Blut …

Kardiologie

Aortenklappenstenose

Die Aortenklappenstenose (AS) ist eine Einengung bzw. eingeschränkte Öffnung der Aortenklappe, die den Blutausstrom aus dem linken Ventrikel in die …

Kardiologie

Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC)

Die arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC), früher arrhythmogene rechtsventrikuläre Dysplasie (ARVD), ist eine genetische …

Kardiologie

Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

Die arterielle Hypertonie ist eine dauerhafte Erhöhung des arteriellen Blutdrucks. Nach der Nationalen VersorgungsLeitlinie (in Anlehnung an ESC/ESH …

Kardiologie

AV-Block

Der atrioventrikuläre Block (AV-Block) ist eine teilweise oder vollständige Unterbrechung der Erregungsleitung von den Vorhöfen auf die Kammern. Die …

Kardiologie

AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT)

Die AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT) ist eine paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie, bei der die kreisende Erregung innerhalb des AV-Knotens …

Kardiologie

Brugada-Syndrom

Das Brugada-Syndrom ist eine erbliche Ionenkanalerkrankung mit charakteristischen EKG-Veränderungen in den rechtspräkordialen Ableitungen …

Kardiologie

Chronisches Koronarsyndrom (stabile KHK, Angina pectoris)

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Manifestation der Atherosklerose an den Herzkranzgefäßen. Das chronische Koronarsyndrom (CCS) bezeichnet …

Kardiologie

Dilatative Kardiomyopathie

Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist eine primäre Herzmuskelerkrankung mit Dilatation und systolischer Dysfunktion des linken oder beider …

Kardiologie

Dressler-Syndrom (Postmyokardinfarkt-Syndrom)

Das Dressler-Syndrom (Postmyokardinfarkt-Syndrom) ist eine verzögert auftretende, autoimmun vermittelte Entzündung von Perikard und Pleura nach einem …

Kardiologie

Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz ist ein klinisches Syndrom, bei dem das Herz die Gewebe nicht ausreichend mit Blut versorgen kann oder dies nur bei erhöhten …

Kardiologie

Hypercholesterinämie und familiäre Hypercholesterinämie

Eine Hypercholesterinämie ist eine Form der Dyslipidämie mit erhöhtem Plasmacholesterin, insbesondere LDL-Cholesterin, die zur Entstehung der …

Kardiologie

Hypertensiver Notfall und hypertensive Krise

Ein hypertensiver Notfall ist eine schwere Blutdruckerhöhung (nach der deutschen NVL Hypertonie über 180 mmHg systolisch bzw. über 110 mmHg …

Kardiologie

Hypertrophe Kardiomyopathie

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine meist genetisch bedingte Herzmuskelerkrankung mit Hypertrophie des linken Ventrikels. Beim Erwachsenen …

Kardiologie

Infektiöse Endokarditis

Die infektiöse Endokarditis (IE) ist eine Infektion des Endokards, meist der Herzklappen. Ausgangspunkt ist in der Regel eine sterile …

Kardiologie

Kammerflimmern und plötzlicher Herztod

Junge Sportlerinnen und Sportler (bis 35 Jahre): Am häufigsten ist ein plötzlicher Tod ohne strukturellen Befund in der Autopsie, oft durch eine …

Kardiologie

Kardiale Amyloidose

Bei der Amyloidose lagern sich fehlgefaltete, normalerweise lösliche Proteine als unlösliche Fibrillen (etwa 10 nm Durchmesser, …

Kardiologie

Kardiogener Schock

Schock ist ein Zustand der Organminderperfusion mit unzureichender Sauerstoffversorgung der Gewebe und daraus folgender Zellschädigung. Der …

Kardiologie

Konstriktive Perikarditis

Die konstriktive Perikarditis ist eine ausgeprägte entzündlich-fibröse Verdickung und Versteifung des Perikards, oft mit Kalkeinlagerungen; …

Kardiologie

Long-QT-Syndrom und Torsade de pointes

Die Long-QT-Syndrome (LQTS) beruhen auf angeborenen oder erworbenen Störungen kardialer Ionenkanäle, die das Aktionspotenzial der Kammermyozyten …

Kardiologie

Mechanische Infarktkomplikationen

Mechanische Infarktkomplikationen sind strukturelle Defekte des Herzens infolge einer Myokardnekrose. Die klassischen Formen sind die …

Kardiologie

Mitralklappeninsuffizienz

Die Mitralklappeninsuffizienz (MI) ist ein unvollständiger Schluss der Mitralklappe mit systolischem Rückstrom von Blut aus dem linken Ventrikel in …

Kardiologie

Mitralklappenstenose

Bei der Mitralklappenstenose (MS) sind die Mitralsegel verdickt und unbeweglich, die Öffnung ist durch Verschmelzung der Kommissuren sowie verkürzte, …

Kardiologie

Myokarditis

Die Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels. Sie gehört zum Spektrum der entzündlichen myoperikardialen Syndrome, die nach dem überwiegenden …

Kardiologie

Perikarderguss und Herzbeuteltamponade

Ein Perikarderguss ist eine Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel. Die Herzbeuteltamponade liegt vor, wenn ein mittelgroßer oder großer Erguss die …

Kardiologie

Pulmonale Hypertonie

Die pulmonale Hypertonie (PH) ist ein erhöhter Druck im Lungenkreislauf. Die Lungengefäße können verengt, rarefiziert, verloren gegangen oder …

Kardiologie

Rheumatisches Fieber

Das akute rheumatische Fieber (ARF) ist eine nicht-eitrige, akut-entzündliche Folgeerkrankung einer Rachenentzündung durch Streptokokken der Gruppe A …

Kardiologie

Schenkelblöcke (Links- und Rechtsschenkelblock)

Ein Schenkelblock ist eine teilweise oder vollständige Unterbrechung der Erregungsleitung in einem Tawara-Schenkel, ein faszikulärer Block …

Kardiologie

Sekundäre Hypertonie

Bei der sekundären Hypertonie ist die Blutdruckerhöhung Folge einer identifizierbaren Grunderkrankung oder einer äußeren Ursache. Sie macht nur einen …

Kardiologie

Sick-Sinus-Syndrom (Sinusknotensyndrom)

Das Sick-Sinus-Syndrom (Sinusknotensyndrom) bezeichnet eine Funktionsstörung des Sinusknotens, die zu langsamen, physiologisch unangemessenen …

Kardiologie

Synkope

Synkope: transienter Bewusstseinsverlust durch zerebrale Minderperfusion mit raschem Beginn, kurzer Dauer und spontaner kompletter Erholung.

Kardiologie

Tako-Tsubo-Kardiomyopathie

Das Tako-Tsubo-Syndrom (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie, Stress-Kardiomyopathie, „Broken-Heart-Syndrom“, apical ballooning syndrome) ist eine …

Kardiologie

Ventrikuläre Tachykardie

Eine ventrikuläre Tachykardie (VT) besteht aus mindestens drei aufeinanderfolgenden Kammerschlägen mit einer Frequenz von mindestens 120/min; manche …

Kardiologie

Vorhofflattern

Vorhofflattern ist eine schnelle, regelmäßige Vorhoftätigkeit auf dem Boden eines atrialen Makro-Reentry; die Vorhöfe depolarisieren mit 250–350/min …

Kardiologie

Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist eine schnelle, völlig unregelmäßige Vorhoftätigkeit. Die Vorhöfe kontrahieren nicht mehr geordnet; der AV-Knoten wird mit …

Kardiologie

Vorhofseptumdefekt und offenes Foramen ovale

Ein Vorhofseptumdefekt (ASD) ist eine Öffnung im Vorhofseptum mit Links-rechts-Shunt und Volumenbelastung von rechtem Vorhof und rechtem Ventrikel. …

Kardiologie

WPW-Syndrom (Wolff-Parkinson-White)

Beim Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom) verbindet eine akzessorische Leitungsbahn Vorhof und Kammer unter Umgehung des AV-Knotens. Leitet …

Angiologie

Angiologie

Akute Extremitätenischämie

Die akute Extremitätenischämie ist ein plötzlicher Verschluss einer Extremitätenarterie mit akuter Minderdurchblutung der abhängigen Gewebe. Sie ist …

Angiologie

Akute Mesenterialischämie

Die akute Mesenterialischämie ist eine plötzliche Unterbrechung der Darmdurchblutung durch Embolie, Thrombose oder einen Zustand mit niedrigem …

Angiologie

Aortendissektion

Bei der Aortendissektion strömt Blut durch einen Einriss der Intima in die Aortenwand, trennt Intima und Media voneinander und bildet ein falsches …

Angiologie

Bauchaortenaneurysma

Ein Bauchaortenaneurysma (BAA, abdominelles Aortenaneurysma) liegt definitionsgemäß ab einem Durchmesser der Bauchaorta von 3 cm vor. …

Angiologie

Chronisch-venöse Insuffizienz

Die chronische venöse Insuffizienz (CVI) ist eine Störung des venösen Rückstroms aus den Beinen mit anhaltender venöser Hypertonie, die Beschwerden, …

Angiologie

Hereditäre Thrombophilie (Faktor-V-Leiden)

Eine hereditäre Thrombophilie ist eine angeborene Neigung zu venösen Thrombosen durch genetische Veränderungen gerinnungsfördernder oder …

Angiologie

Karotisstenose

Die Karotisstenose ist eine Einengung der hirnversorgenden A. carotis, meist der A. carotis interna im Bereich der Karotisgabel, überwiegend durch …

Angiologie

Lipödem

Das Lipödem ist eine schmerzhafte, disproportionale, symmetrische Fettgewebsverteilungsstörung der Extremitäten, die fast ausschließlich bei Frauen …

Angiologie

Lungenembolie

Die Lungenembolie (LE, Lungenarterienembolie) ist eine teilweise oder vollständige Verlegung der Lungenarterien, meist durch eingeschwemmte Thromben …

Angiologie

Lymphödem

Das Lymphödem ist eine Schwellung einer Extremität (seltener anderer Körperregionen) durch eine Störung des Lymphabflusses. Beim primären Lymphödem …

Angiologie

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet eine Einschränkung der Durchblutung der Arterien, die die Extremitäten versorgen – …

Angiologie

Raynaud-Syndrom

Das Raynaud-Phänomen ist ein anfallsartiger, reversibler Gefäßkrampf (Vasospasmus) an Fingern, seltener an Zehen oder anderen Akren (z. B. Nase, …

Angiologie

Thrombangiitis obliterans (Morbus Winiwarter-Buerger)

Die Thrombangiitis obliterans (Morbus Winiwarter-Buerger) ist eine entzündliche Thrombose kleiner und mittelgroßer Arterien und mancher …

Angiologie

Tiefe Venenthrombose

Die tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose (TVT) ist eine teilweise oder vollständige Verlegung der tiefen Leit- und/oder Muskelvenen durch …

Angiologie

Varikose (Krampfadern)

Die primäre Varikose ist eine degenerative Erkrankung der Venenwand im oberflächlichen Venensystem der Beine, bei der sich im Laufe des Lebens …

Pneumologie

Pneumologie

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

Der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist ein erblicher Mangel an Alpha-1-Antitrypsin, der wichtigsten Antiprotease der Lunge gegenüber der neutrophilen …

Pneumologie

Ambulant erworbene Pneumonie

Die ambulant erworbene Pneumonie (community-acquired pneumonia, CAP) ist eine akute Infektion des Lungenparenchyms, die außerhalb des Krankenhauses …

Pneumologie

ARDS (akutes Atemnotsyndrom)

Das akute Atemnotsyndrom (acute respiratory distress syndrome, ARDS) ist eine diffuse, entzündliche Lungenschädigung und eine Ursache der akuten …

Pneumologie

Asbestose und Pleuramesotheliom

Asbest ist eine Gruppe natürlich vorkommender Silikatfasern. Die Asbestose ist eine durch Asbest verursachte interstitielle Lungenfibrose. Das …

Pneumologie

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist eine heterogene, chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege mit bronchialer Hyperreagibilität. Kennzeichnend sind Giemen, …

Pneumologie

Bronchiektasen

Bronchiektasen sind irreversible Erweiterungen und Schädigungen der Bronchien. Sie gelten als gemeinsamer Endpunkt verschiedener Erkrankungen, die …

Pneumologie

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine chronische, in der Regel fortschreitende Atemwegs- und Lungenerkrankung. Kennzeichnend ist …

Pneumologie

Exogen-allergische Alveolitis

Die exogen-allergische Alveolitis (EAA, Hypersensitivitätspneumonitis) ist eine immunologisch vermittelte interstitielle Lungenerkrankung, die durch …

Pneumologie

Idiopathische Lungenfibrose und interstitielle Lungenerkrankungen

Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD, diffuse parenchymatöse Lungenerkrankungen) sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, deren pathologische …

Pneumologie

Legionellose (Legionärskrankheit)

Die Legionellose ist eine Infektion durch Bakterien der Gattung Legionella. Sie tritt als Legionärskrankheit, eine schwere Pneumonie, und als …

Pneumologie

Lungenabszess

Ein Lungenabszess ist eine nekrotisierende Lungeninfektion mit einer abgegrenzten, eitergefüllten Höhle. Er entsteht meist nach Aspiration von …

Pneumologie

Lungenkarzinom (Bronchialkarzinom)

Das Lungenkarzinom (Bronchialkarzinom) ist ein bösartiger epithelialer Tumor, der von den Atemwegen oder dem Lungenparenchym ausgeht. Histologisch …

Pneumologie

Mukoviszidose (zystische Fibrose)

Die Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF) ist eine autosomal-rezessiv vererbte Multisystemerkrankung durch pathogene Varianten im CFTR-Gen. Sie führt …

Pneumologie

Nosokomiale Pneumonie (HAP/VAP)

Die nosokomiale (im Krankenhaus erworbene) Pneumonie (hospital-acquired pneumonia, HAP) entwickelt sich mindestens 48 Stunden nach der Aufnahme ins …

Pneumologie

Obstruktive Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe besteht aus wiederholten Episoden eines teilweisen oder vollständigen Verschlusses der oberen Atemwege im Schlaf. Sie …

Pneumologie

Pleuraempyem

Das Pleuraempyem ist eine Ansammlung von Eiter im Pleuraspalt. Es bildet das schwere Ende des Spektrums der Pleurainfektion, die als Eindringen und …

Pneumologie

Pleuraerguss

Ein Pleuraerguss ist eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Pleuraspalt. Physiologisch enthält der Pleuraspalt nur 10–20 ml Flüssigkeit, die in …

Pneumologie

Pneumothorax

Ein Pneumothorax ist eine Luftansammlung im Pleuraspalt, die zu einem teilweisen oder vollständigen Kollaps der Lunge führt. Er kann spontan …

Pneumologie

Sarkoidose

Die Sarkoidose ist eine granulomatöse Multisystemerkrankung unbekannter Ursache. Ihr pathologisches Kennzeichen sind nicht-verkäsende …

Pneumologie

Silikose

Die Silikose ist eine Pneumokoniose durch Einatmen von lungengängigem kristallinem Siliziumdioxid (meist Quarz). Kennzeichnend ist eine …

Pneumologie

Tuberkulose

Die Tuberkulose (TB) ist eine Infektionskrankheit durch Bakterien des Mycobacterium-tuberculosis-Komplexes. Sie manifestiert sich in etwa 70 % der …

Gastroenterologie

Gastroenterologie

Achalasie

Die Achalasie ist eine neurogene Motilitätsstörung der Speiseröhre mit gestörter Peristaltik und fehlender Erschlaffung des unteren …

Gastroenterologie

Akute Pankreatitis

Die akute Pankreatitis ist eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse und mitunter des umgebenden Gewebes. Ursache ist eine unangemessene …

Gastroenterologie

Autoimmunpankreatitis

Die Autoimmunpankreatitis (AIP) ist eine seltene, spezielle Form der chronischen gutartigen Pankreaserkrankung. Typisch sind ein Verschlussikterus …

Gastroenterologie

Barrett-Ösophagus

Der Barrett-Ösophagus ist der Ersatz des normalen Plattenepithels der distalen Speiseröhre durch metaplastisches Zylinderepithel. Die neue …

Gastroenterologie

Boerhaave- und Mallory-Weiss-Syndrom

Beide Krankheitsbilder hängen mit einem plötzlichen Druckanstieg in der Speiseröhre (Barotrauma) zusammen, unterscheiden sich aber in der Tiefe der …

Gastroenterologie

Cholangiokarzinom (Gallengangskarzinom)

Das Cholangiokarzinom (CCA, Gallengangskarzinom) umfasst eine heterogene Gruppe bösartiger Tumoren, die im Gallengangsystem entstehen. Histologisch …

Gastroenterologie

Choledocholithiasis und akute Cholangitis

Die Choledocholithiasis ist das Vorhandensein von Steinen in den Gallengängen; sie können in der Gallenblase oder in den Gängen selbst entstehen. …

Gastroenterologie

Cholezystolithiasis und akute Cholezystitis

Die Cholezystolithiasis (Cholelithiasis im engeren Sinn) ist das Vorhandensein eines oder mehrerer Gallensteine in der Gallenblase. Die meisten …

Gastroenterologie

Chronische Pankreatitis

Die chronische Pankreatitis ist eine anhaltende Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit bleibenden strukturellen Schäden: Fibrose und Gangstrikturen, …

Gastroenterologie

Clostridioides-difficile-Infektion

Die Clostridioides-difficile-Infektion (CDI) ist eine toxinvermittelte Darminfektion. Die Toxine von C. difficile verursachen eine pseudomembranöse …

Gastroenterologie

Colitis ulcerosa

Die Colitis ulcerosa (CU) ist eine chronisch-entzündliche und ulzerierende Erkrankung, die von der Schleimhaut des Kolons ausgeht und sich meist mit …

Gastroenterologie

Divertikelkrankheit und Divertikulitis

Divertikel sind sackförmige Schleimhautausstülpungen eines Hohlorgans. Echte Divertikel enthalten alle Wandschichten. Kolondivertikel sind dagegen …

Gastroenterologie

Eosinophile Ösophagitis

Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronische, immunvermittelte Erkrankung der Speiseröhre mit eosinophilenreicher Entzündung. Sie kann …

Gastroenterologie

Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)

Die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung, bei der 100 oder mehr adenomatöse Polypen Kolon und Rektum …

Gastroenterologie

Gastritis (Typ A, B und C)

Die Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Ursachen sind u. a. die Infektion mit Helicobacter pylori, Medikamente wie NSAR, Alkohol, …

Gastroenterologie

Gastroduodenale Ulkuskrankheit

Ein peptisches Ulkus ist ein Schleimhautdefekt im Gastrointestinaltrakt, typischerweise im Magen (Ulcus ventriculi) oder in den ersten Zentimetern …

Gastroenterologie

Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Bei der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD, engl. gastro-oesophageal reflux disease) lässt ein insuffizienter unterer Ösophagussphinkter …

Gastroenterologie

Helicobacter-pylori-Infektion

Helicobacter pylori ist ein spiralförmiges, gramnegatives Bakterium, das an das saure Milieu des Magens angepasst ist. Die Infektion verursacht …

Gastroenterologie

Hiatushernie

Eine Hiatushernie ist eine Vorwölbung des Magens durch den Hiatus oesophageus des Zwerchfells in den Brustraum. Die meisten Hiatushernien verursachen …

Gastroenterologie

Ileus (Darmverschluss)

Der mechanische Darmverschluss (mechanischer Ileus) ist eine erhebliche Behinderung oder völlige Unterbrechung der Darmpassage durch ein Hindernis. …

Gastroenterologie

Infektiöse Gastroenteritis und Reisediarrhö

Die Gastroenteritis ist eine Entzündung der Schleimhaut von Magen, Dünn- und Dickdarm. Die meisten Fälle sind infektiös, ausgelöst durch Viren, …

Gastroenterologie

Ischämische Kolitis

Die ischämische Kolitis umfasst Krankheitsbilder mit unzureichender Blutversorgung des Kolons auf dem Boden okklusiver oder nichtokklusiver …

Gastroenterologie

Kolorektale Adenome (Darmpolypen)

Ein Darmpolyp ist jede Gewebemasse, die von der Darmwand ausgeht und in das Lumen hineinragt. Polypen können breitbasig (sessil) oder gestielt sein …

Gastroenterologie

Kolorektales Karzinom (Darmkrebs)

Das kolorektale Karzinom (KRK) ist ein bösartiger Tumor des Dickdarms (Kolon) oder Mastdarms (Rektum). 95 % sind Adenokarzinome, die meist in …

Gastroenterologie

Laktoseintoleranz

Die Laktoseintoleranz ist die häufigste Form der Kohlenhydratintoleranz, eines Malabsorptionssyndroms: Wegen eines Mangels des Darmenzyms Laktase …

Gastroenterologie

Lynch-Syndrom (HNPCC)

Das Lynch-Syndrom ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung, bei der eine von mehreren bekannten Genmutationen die DNA-Mismatch-Reparatur …

Gastroenterologie

Magenkarzinom

Das Magenkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Magens. Das Adenokarzinom macht etwa 95 % der bösartigen Magentumoren aus; seltener sind lokalisierte …

Gastroenterologie

Mikroskopische Kolitis

Die mikroskopische Kolitis ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, vermutlich mit immunvermitteltem Entstehungsmechanismus, und eine häufige …

Gastroenterologie

Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronische, transmurale chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), die meist das distale Ileum und das Kolon betrifft, aber …

Gastroenterologie

Neuroendokrine Tumoren und Karzinoid-Syndrom

Neuroendokrine Tumoren (NET) entstehen aus Zellen der Neuralleiste im Magen-Darm-Trakt, im Pankreas, in den Bronchien und selten im Urogenitaltrakt. …

Gastroenterologie

Obere gastrointestinale Blutung

Die obere gastrointestinale Blutung ist eine Blutung oberhalb des Treitz-Bandes, also aus Ösophagus, Magen oder Duodenum. Gastrointestinale Blutungen …

Gastroenterologie

Ösophaguskarzinom

Das Ösophaguskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Speiseröhre. In den oberen zwei Dritteln ist das Plattenepithelkarzinom der häufigste Typ, im …

Gastroenterologie

Pankreaskarzinom

Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse, meist ein duktales Adenokarzinom. Die meisten Pankreaskarzinome sind exokrine …

Gastroenterologie

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (RDS; engl. irritable bowel syndrome, IBS) ist durch wiederkehrende Bauchschmerzen gekennzeichnet, die mit mindestens zwei der …

Gastroenterologie

Untere gastrointestinale Blutung

Die untere gastrointestinale Blutung wurde klassisch als Blutung aus einer Quelle distal des Treitz-Bandes definiert, einschließlich Dünn- und …

Gastroenterologie

Zöliakie

Die Zöliakie ist eine immunvermittelte Erkrankung genetisch empfänglicher Menschen, ausgelöst durch eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten. Sie …

Leber & Gallenwege

Leber & Gallenwege

Akutes Leberversagen

Das akute Leberversagen (ALV) ist ein plötzlicher, schwerer Verlust der Leberfunktion bei Patienten ohne vorbestehende Lebererkrankung oder Zirrhose. …

Leber & Gallenwege

Alkoholische Hepatitis

Die alkoholische Hepatitis (alkoholische Steatohepatitis) ist eine entzündliche Leberschädigung bei langjährigem, übermäßigem Alkoholkonsum. Sie …

Leber & Gallenwege

Aszites

Aszites ist eine krankhafte Ansammlung freier Flüssigkeit in der Peritonealhöhle. Häufigste Ursache ist die portale Hypertension bei Leberzirrhose; …

Leber & Gallenwege

Autoimmunhepatitis

Die Autoimmunhepatitis (AIH) ist eine chronische, immunvermittelte Entzündung des Leberparenchyms. Kennzeichnend sind erhöhte Transaminasen, ein …

Leber & Gallenwege

Benigne Lebertumoren (Hämangiom, FNH, Adenom)

Benigne Lebertumoren sind gutartige Raumforderungen der Leber. Sie sind relativ häufig, verursachen meist keine Beschwerden und werden überwiegend …

Leber & Gallenwege

Budd-Chiari-Syndrom

Das Budd-Chiari-Syndrom ist eine Abflussbehinderung des Lebervenenbluts. Das Hindernis kann an jeder Stelle zwischen den kleinen Lebervenen in der …

Leber & Gallenwege

Hämochromatose

Die hereditäre Hämochromatose ist eine erbliche Störung des Eisenstoffwechsels mit übermäßiger Eisenaufnahme aus dem Darm. Das Eisen lagert sich in …

Leber & Gallenwege

Hepatische Enzephalopathie

Die hepatische Enzephalopathie (HE) umfasst alle Funktionsstörungen des Zentralnervensystems, die als Folge akuter oder chronischer Lebererkrankungen …

Leber & Gallenwege

Hepatitis A

Die Hepatitis A ist eine akute Leberentzündung durch das Hepatitis-A-Virus (HAV), ein einzelsträngiges RNA-Virus aus der Familie der Picornaviridae …

Leber & Gallenwege

Hepatitis B

Die Hepatitis B ist eine Infektion der Leber mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV), einem kleinen, umhüllten DNA-Virus aus der Familie der Hepadnaviridae. …

Leber & Gallenwege

Hepatitis C

Die Hepatitis C ist eine Infektion der Leber mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV), einem umhüllten, einzelsträngigen RNA-Virus mit Plusstrang-Polarität …

Leber & Gallenwege

Hepatitis D und Hepatitis E

Die Hepatitis D wird durch das Hepatitis-D-Virus (HDV, Delta-Virus) verursacht, ein defektes RNA-Virus. Es kann infektiöse Partikel nur bilden, wenn …

Leber & Gallenwege

Hepatorenales Syndrom

Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine funktionelle, potenziell reversible Nierenfunktionsstörung bei fortgeschrittener Leberzirrhose mit Aszites …

Leber & Gallenwege

Hepatozelluläres Karzinom (HCC)

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist ein bösartiger Tumor, der von den Leberzellen ausgeht. Es ist der häufigste primäre Lebertumor und entsteht …

Leber & Gallenwege

Leberzirrhose

Die Leberzirrhose ist das gemeinsame Endstadium vieler chronischer Lebererkrankungen. Regeneratknoten werden von Bindegewebssepten umgeben, …

Leber & Gallenwege

Medikamentös-toxischer Leberschaden (DILI)

Der medikamentös-toxische Leberschaden (engl. drug-induced liver injury, DILI) ist eine Leberschädigung durch Medikamente, pflanzliche Mittel oder …

Leber & Gallenwege

Morbus Meulengracht (Gilbert-Syndrom)

Der Morbus Meulengracht (Gilbert-Syndrom) ist eine harmlose, vermutlich lebenslange Stoffwechselvariante, bei der die einzige wesentliche …

Leber & Gallenwege

Morbus Wilson

Der Morbus Wilson (hepatolentikuläre Degeneration) ist eine erbliche Störung des Kupferstoffwechsels. Durch eine verminderte Ausscheidung von Kupfer …

Leber & Gallenwege

Ösophagusvarizen und portale Hypertension

Die portale Hypertension ist eine Druckerhöhung im Pfortadersystem. Der normale Pfortaderdruck liegt bei 5–10 mmHg, der Gradient zur unteren Hohlvene …

Leber & Gallenwege

Primär biliäre Cholangitis (PBC)

Die primär biliäre Cholangitis (PBC) ist eine chronische, nichteitrige, granulomatöse und destruierende Entzündung der kleinen intrahepatischen …

Leber & Gallenwege

Primär sklerosierende Cholangitis (PSC)

Die PSC ist eine chronische, fortschreitende cholestatische Lebererkrankung. Entzündung und Fibrose führen zu Strikturen und Erweiterungen der intra- …

Leber & Gallenwege

Spontan bakterielle Peritonitis (SBP)

Die spontan bakterielle Peritonitis (SBP) ist eine bakterielle Infektion eines vorbestehenden Aszites ohne erkennbare intraabdominelle …

Leber & Gallenwege

Steatotische Lebererkrankung (Fettleber, MASLD)

Die steatotische Lebererkrankung (engl. steatotic liver disease, SLD) ist der Oberbegriff für eine übermäßige Fetteinlagerung in die Leberzellen. Zu …

Nephrologie

Nephrologie

Akute interstitielle Nephritis

Die akute interstitielle Nephritis (akute tubulointerstitielle Nephritis) ist eine Entzündung des Niereninterstitiums mit entzündlichem Infiltrat und …

Nephrologie

Akute Nierenschädigung (akutes Nierenversagen)

Die akute Nierenschädigung (acute kidney injury, AKI; früher akutes Nierenversagen) ist eine rasche Abnahme der Nierenfunktion über Tage bis Wochen …

Nephrologie

Akute Pyelonephritis

Die akute Pyelonephritis ist eine bakterielle Infektion des Nierenbeckens und des Nierenparenchyms. In der internationalen Einteilung (z. B. der …

Nephrologie

Autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD)

Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist eine erbliche Erkrankung, bei der sich in beiden Nieren fortschreitend Zysten …

Nephrologie

Bartter- und Gitelman-Syndrom

Bartter-Syndrom und Gitelman-Syndrom sind seltene, meist autosomal-rezessiv erbliche Salzverlust-Tubulopathien. Gemeinsam sind renaler Verlust von …

Nephrologie

Chronische Nierenkrankheit (chronische Niereninsuffizienz)

Die chronische Nierenkrankheit (chronic kidney disease, CKD; chronische Niereninsuffizienz) ist eine über mindestens 3 Monate bestehende Störung von …

Nephrologie

Diabetische Nephropathie

Die diabetische Nephropathie (diabetische Nierenerkrankung, diabetic kidney disease) ist eine glomeruläre Sklerose und Fibrose infolge der …

Nephrologie

Fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS)

Die fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) ist ein histologisches Schädigungsmuster: Nur ein Teil der Glomeruli ist betroffen (fokal), und in …

Nephrologie

Goodpasture-Syndrom (Anti-GBM-Erkrankung)

Die Anti-GBM-Erkrankung (Goodpasture-Erkrankung) ist eine Autoimmunerkrankung der kleinen Gefäße, bei der zirkulierende Antikörper gegen die …

Nephrologie

Hantavirus-Infektion (Nephropathia epidemica)

Hantavirus-Erkrankungen sind Zoonosen durch Viren der Gattung Orthohantavirus, die von Nagetieren auf den Menschen übertragen werden. Europäische und …

Nephrologie

Harnwegsinfektion und Zystitis

Eine Harnwegsinfektion (HWI) ist eine meist bakterielle Infektion der Harnwege. Die Zystitis ist die Infektion der Harnblase (untere Harnwege), die …

Nephrologie

IgA-Nephropathie

Die IgA-Nephropathie (Morbus Berger) ist eine chronische Glomerulonephritis mit Ablagerung IgA-haltiger Immunkomplexe im Mesangium der Glomeruli. Sie …

Nephrologie

Lupusnephritis

Die Lupusnephritis ist eine Glomerulonephritis im Rahmen eines systemischen Lupus erythematodes (SLE). Sie entsteht durch Ablagerung von …

Nephrologie

Membranöse Nephropathie

Die membranöse Nephropathie (membranöse Glomerulonephritis) ist durch Ablagerung von Immunkomplexen an der Außenseite der glomerulären Basalmembran …

Nephrologie

Minimal-Change-Glomerulopathie

Die Minimal-Change-Glomerulopathie (Minimal-Change-Disease, Lipoidnephrose) ist eine Glomerulopathie mit plötzlich einsetzendem nephrotischem …

Nephrologie

Nephritisches Syndrom und Glomerulonephritis

Das nephritische Syndrom ist der klinische Ausdruck einer glomerulären Entzündung (Glomerulonephritis). Kennzeichen sind eine Hämaturie mit meist …

Nephrologie

Nephrolithiasis (Nierensteine)

Die Nephrolithiasis (Urolithiasis) bezeichnet die Bildung fester Konkremente (Harnsteine) im Nierenhohlsystem oder in den ableitenden Harnwegen. Sie …

Nephrologie

Nephrotisches Syndrom

Das nephrotische Syndrom ist durch eine große glomeruläre Proteinurie im nephrotischen Bereich (> 3,5 g/Tag; teils wird bereits ≥ 3 g/Tag angesetzt), …

Nephrologie

Nierenarterienstenose

Die Nierenarterienstenose ist eine Einengung einer oder beider Nierenarterien bzw. ihrer Äste mit vermindertem Blutfluss; ein vollständiger …

Nephrologie

Rapid progressive Glomerulonephritis (RPGN)

Die rapid progressive Glomerulonephritis (RPGN) ist ein akutes nephritisches Syndrom, das innerhalb von Wochen bis Monaten zum Nierenversagen …

Nephrologie

Renale tubuläre Azidose

Die renale tubuläre Azidose (RTA) umfasst Störungen, bei denen die Niere Wasserstoffionen unzureichend ausscheidet oder filtriertes Bicarbonat …

Elektrolyte & Säure-Basen

Elektrolyte & Säure-Basen

Exsikkose (Dehydratation)

Als Exsikkose oder Dehydratation bezeichnet man einen Mangel an Körperwasser. Klinisch werden zwei Komponenten unterschieden, die oft gemeinsam …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hyperkaliämie

Eine Hyperkaliämie liegt bei einer Serum-Kaliumkonzentration über 5,5 mmol/l vor. Sie entsteht meist durch eine verminderte renale Kaliumausscheidung …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hyperkalzämie

Eine Hyperkalzämie liegt bei einem Gesamt-Serumcalcium über 2,60 mmol/l oder einem ionisierten Calcium über 1,30 mmol/l vor. Sie entsteht überwiegend …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hypernatriämie

Eine Hypernatriämie liegt bei einer Serum-Natriumkonzentration über 145 mmol/l vor. Sie zeigt ein Defizit an Gesamtkörperwasser im Verhältnis zum …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hypokaliämie

Eine Hypokaliämie liegt bei einer Serum-Kaliumkonzentration unter 3,5 mmol/l vor. Sie beruht entweder auf einem Mangel an Gesamtkörperkalium oder auf …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hypokalzämie

Eine Hypokalzämie liegt bei einem Gesamt-Serumcalcium unter 2,20 mmol/l bei normalen Plasmaproteinen oder bei einem ionisierten Calcium unter 1,17 …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hypomagnesiämie

Eine Hypomagnesiämie liegt bei einer Serum-Magnesiumkonzentration unter 0,70 mmol/l vor; eine schwere Hypomagnesiämie geht meist mit Werten unter …

Elektrolyte & Säure-Basen

Hyponatriämie

Eine Hyponatriämie liegt bei einer Serum-Natriumkonzentration unter 136 mmol/l vor. Sie zeigt einen relativen Überschuss an Körperwasser gegenüber …

Elektrolyte & Säure-Basen

Metabolische Alkalose

Die metabolische Alkalose ist eine primäre Erhöhung des Hydrogencarbonats (HCO₃⁻) im Blut, mit oder ohne kompensatorischen Anstieg des pCO₂. Der …

Elektrolyte & Säure-Basen

Metabolische Azidose

Die metabolische Azidose ist eine primäre Verminderung des Hydrogencarbonats (HCO₃⁻) im Blut, meist mit kompensatorischer Senkung des …

Elektrolyte & Säure-Basen

Refeeding-Syndrom

Das Refeeding-Syndrom bezeichnet die metabolischen und klinischen Störungen, die bei mangelernährten oder längere Zeit hungernden Menschen auftreten …

Elektrolyte & Säure-Basen

Rhabdomyolyse

Die Rhabdomyolyse ist ein klinisches Syndrom mit Zerfall von Skelettmuskelgewebe und Freisetzung von Myoglobin, Kreatinkinase (CK) und …

Elektrolyte & Säure-Basen

SIADH (Schwartz-Bartter-Syndrom)

Das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH), auch Schwartz-Bartter-Syndrom genannt, ist definiert als ein nicht maximal verdünnter Urin bei …

Endokrinologie & Diabetologie

Endokrinologie & Diabetologie

Adipositas

Die Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle und zu Rückfällen neigende Erkrankung mit übermäßiger Vermehrung des Körperfetts. Üblicherweise …

Endokrinologie & Diabetologie

Akromegalie

Die Akromegalie ist die Folge einer übermäßigen Sekretion von Wachstumshormon (GH, Somatotropin) nach dem Schluss der Wachstumsfugen; Ursache ist …

Endokrinologie & Diabetologie

Cushing-Syndrom

Das Cushing-Syndrom ist das klinische Bild eines chronischen Glukokortikoidexzesses (Cortisol oder verwandte Substanzen), unabhängig von der Ursache. …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetes insipidus (Arginin-Vasopressin-Mangel)

Beim Arginin-Vasopressin-Mangel (AVP-Mangel), früher zentraler Diabetes insipidus, fehlt das Hormon Vasopressin (ADH) ganz oder teilweise. Die Nieren …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetes mellitus Typ 1

Der Diabetes mellitus Typ 1 ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der die Betazellen der Langerhans-Inseln des Pankreas zerstört werden. …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit)

Der Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch eine Insulinresistenz und eine im Verhältnis zum Bedarf …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetische Ketoazidose

Die diabetische Ketoazidose (DKA) ist eine akute, lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung bei Insulinmangel. Sie ist gekennzeichnet durch die Trias …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetische Polyneuropathie

Die diabetische Polyneuropathie umfasst die Nervenschädigungen infolge eines Diabetes mellitus. Häufigste Form ist die distal-symmetrische …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetische Retinopathie

Die diabetische Retinopathie ist eine mikrovaskuläre Folgeerkrankung des Diabetes mellitus an der Netzhaut. Sie zeigt sich mit Mikroaneurysmen, …

Endokrinologie & Diabetologie

Diabetisches Fußsyndrom

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) umfasst Hautveränderungen, Ulzerationen, Infektionen und Gangrän am Fuß von Menschen mit Diabetes. Es beruht auf …

Endokrinologie & Diabetologie

Hashimoto-Thyreoiditis

Die Hashimoto-Thyreoiditis (chronische lymphozytäre Thyreoiditis, Autoimmunthyreoiditis) ist eine chronische Autoimmunentzündung der Schilddrüse mit …

Endokrinologie & Diabetologie

Hyperosmolares hyperglykämisches Syndrom

Das hyperosmolare hyperglykämische Syndrom (HHS) ist eine akute Stoffwechselentgleisung mit ausgeprägter Hyperglykämie, extremer Dehydratation, …

Endokrinologie & Diabetologie

Hyperprolaktinämie und Prolaktinom

Eine Hyperprolaktinämie ist ein erhöhter Prolaktinspiegel im Blut. Ihre häufigste krankhafte Ursache ist das Prolaktinom, ein gutartiges Adenom der …

Endokrinologie & Diabetologie

Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Die Hyperthyreose ist eine Überfunktion der Schilddrüse mit erhöhten Spiegeln der freien Schilddrüsenhormone (fT4, fT3) und gesteigertem …

Endokrinologie & Diabetologie

Hypoglykämie

Eine Hypoglykämie ist eine erniedrigte Plasmaglukose, die eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems und Funktionsstörungen des …

Endokrinologie & Diabetologie

Hypoparathyreoidismus

Der Hypoparathyreoidismus ist ein Mangel an Parathormon (PTH). Er führt zu Hypokalzämie und Hyperphosphatämie und verursacht häufig eine chronische …

Endokrinologie & Diabetologie

Hypophysenvorderlappeninsuffizienz

Die Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (Hypopituitarismus) ist ein teilweiser oder vollständiger Ausfall der Hormonbildung im Hypophysenvorderlappen. …

Endokrinologie & Diabetologie

Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)

Die Hypothyreose ist ein Mangel an Schilddrüsenhormonen. Bei der primären Form liegt die Ursache in der Schilddrüse selbst (TSH erhöht, fT4 …

Endokrinologie & Diabetologie

Insulinom

Das Insulinom ist ein seltener neuroendokriner Tumor der Betazellen des Pankreas mit autonomer, nicht supprimierbarer Insulinsekretion. Leitbefund …

Endokrinologie & Diabetologie

Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom bezeichnet das gemeinsame Auftreten von abdomineller (viszeraler) Adipositas, arterieller Hypertonie, gestörtem …

Endokrinologie & Diabetologie

Morbus Basedow

Der Morbus Basedow (englisch Graves' disease) ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der stimulierende Autoantikörper gegen den …

Endokrinologie & Diabetologie

Multiple endokrine Neoplasie (MEN 1 und MEN 2)

Die multiplen endokrinen Neoplasien (MEN) sind autosomal-dominant erbliche Syndrome, bei denen Hyperplasien oder Tumoren in mehreren endokrinen …

Endokrinologie & Diabetologie

Myxödemkoma

Das Myxödemkoma ist die lebensbedrohliche Dekompensation einer schweren, meist lange bestehenden Hypothyreose. Es ist gekennzeichnet durch …

Endokrinologie & Diabetologie

Nebenniereninzidentalom

Ein Nebenniereninzidentalom ist eine Raumforderung der Nebenniere, die zufällig bei einer Bildgebung aus anderem Anlass entdeckt wird, etwa bei einer …

Endokrinologie & Diabetologie

Nebennierenrindeninsuffizienz (Morbus Addison)

Bei der Nebennierenrindeninsuffizienz bildet die Nebennierenrinde zu wenig Hormone.

Endokrinologie & Diabetologie

Osteomalazie und Vitamin-D-Mangel

Die Osteomalazie ist eine Störung der Mineralisation der Knochenmatrix beim Erwachsenen: Das Verhältnis von Knochenmineral zu Knochenmatrix ist …

Endokrinologie & Diabetologie

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine fortschreitende metabolische Knochenerkrankung mit verminderter Knochenmineraldichte und gestörter Mikroarchitektur des …

Endokrinologie & Diabetologie

Phäochromozytom

Das Phäochromozytom ist ein katecholaminbildender Tumor der chromaffinen Zellen, meist im Nebennierenmark. Es verursacht eine dauerhafte oder …

Endokrinologie & Diabetologie

Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom)

Der primäre Hyperaldosteronismus (PHA) ist eine autonome, von Renin und Volumenstatus weitgehend unabhängige Überproduktion von Aldosteron in der …

Endokrinologie & Diabetologie

Primärer Hyperparathyreoidismus

Der primäre Hyperparathyreoidismus (pHPT) ist eine Überproduktion von Parathormon (PTH) durch eine oder mehrere Nebenschilddrüsen, die von der …

Endokrinologie & Diabetologie

Schilddrüsenkarzinom

Schilddrüsenkarzinome sind bösartige Tumoren der Schilddrüse. Sie gehen entweder vom Follikelepithel aus (papilläres, follikuläres, onkozytäres, …

Endokrinologie & Diabetologie

Sekundärer Hyperparathyreoidismus

Beim sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) steigern die Nebenschilddrüsen die PTH-Sekretion als Antwort auf Störungen außerhalb der …

Endokrinologie & Diabetologie

Struma und Schilddrüsenknoten

Eine Struma (Kropf) ist jede Vergrößerung der Schilddrüse. Sie kann gleichmäßig (Struma diffusa) oder knotig (Struma nodosa) sein. Die blande …

Endokrinologie & Diabetologie

Thyreoiditis de Quervain (subakute Thyreoiditis)

Die Thyreoiditis de Quervain (subakute granulomatöse Thyreoiditis, Riesenzellthyreoiditis) ist eine akute, schmerzhafte Entzündung der Schilddrüse, …

Endokrinologie & Diabetologie

Thyreotoxische Krise

Die thyreotoxische Krise (thyroid storm) ist eine seltene, lebensbedrohliche Zuspitzung einer Thyreotoxikose mit Hypermetabolismus und Versagen …

Hämatologie & Onkologie

Hämatologie & Onkologie

Akute lymphatische Leukämie (ALL)

Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist eine maligne Erkrankung lymphatischer Vorläuferzellen. Unkontrolliert proliferierende Lymphoblasten …

Hämatologie & Onkologie

Akute myeloische Leukämie (AML)

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine maligne Erkrankung der myeloischen Vorläuferzellen. Eine erworbene Folge genetischer Veränderungen führt …

Hämatologie & Onkologie

Anämie der chronischen Erkrankung (Entzündungsanämie)

Die Anämie der chronischen Erkrankung (ACD, „anemia of chronic disease“), heute zunehmend Entzündungsanämie genannt, ist eine multifaktorielle, meist …

Hämatologie & Onkologie

Anämie (Einteilung und Abklärung)

Eine Anämie ist eine Verminderung der roten Blutkörperchen, messbar an Hämoglobin (Hb), Hämatokrit oder Erythrozytenzahl. Nach WHO liegt sie bei …

Hämatologie & Onkologie

Antiphospholipid-Syndrom

Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine erworbene Autoimmunerkrankung mit venösen, arteriellen oder mikrovaskulären Thrombosen und/oder …

Hämatologie & Onkologie

Aplastische Anämie

Die aplastische Anämie (Panmyelopathie, Panmyelophthise) ist eine Erkrankung der blutbildenden Stammzelle mit Hypo- oder Aplasie des Knochenmarks und …

Hämatologie & Onkologie

Autoimmunhämolytische Anämie (AIHA)

Die autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) ist eine erworbene Hämolyse durch Autoantikörper gegen körpereigene Erythrozyten. Nach der Temperatur, bei …

Hämatologie & Onkologie

Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist eine Neoplasie reif erscheinender, monoklonaler B-Lymphozyten, die sich in Blut, Knochenmark, …

Hämatologie & Onkologie

Chronische myeloische Leukämie (CML)

Die chronische myeloische Leukämie (CML) ist eine myeloproliferative Neoplasie der pluripotenten Stammzelle mit ausgeprägter Überproduktion reifer …

Hämatologie & Onkologie

Disseminierte intravasale Gerinnung (DIC)

Die disseminierte intravasale Gerinnung (DIC, Verbrauchskoagulopathie) ist eine erworbene, systemische Aktivierung der Gerinnung mit übermäßiger …

Hämatologie & Onkologie

Eisenmangelanämie

Eisenmangel ist eine Verminderung des Gesamtkörpereisens. Von einer Eisenmangelanämie spricht man, wenn das Hämoglobin infolge des Eisenmangels unter …

Hämatologie & Onkologie

Essentielle Thrombozythämie

Die essentielle Thrombozythämie (ET) ist eine myeloproliferative Neoplasie mit anhaltend erhöhter Thrombozytenzahl, Megakaryozytenhyperplasie im …

Hämatologie & Onkologie

Febrile Neutropenie

Die febrile Neutropenie ist Fieber bei stark verminderter Zahl neutrophiler Granulozyten, meist als Folge myelosuppressiver zytostatischer …

Hämatologie & Onkologie

Folsäuremangel

Ein Folsäuremangel (Folatmangel) führt zu einer megaloblastären, makrozytären Anämie, die sich im Blutbild nicht von der Anämie bei …

Hämatologie & Onkologie

Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (Favismus)

Der Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) ist ein X-chromosomal vererbter Enzymdefekt des Hexosemonophosphat-Wegs und die häufigste …

Hämatologie & Onkologie

Hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS)

Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine thrombotische Mikroangiopathie mit Nierenversagen als führendem Symptom. Es ist durch die Trias aus …

Hämatologie & Onkologie

Hämolytische Anämien

Hämolyse bezeichnet den vorzeitigen Abbau roter Blutkörperchen mit einer Lebensdauer unter den normalen etwa 120 Tagen. Eine hämolytische Anämie …

Hämatologie & Onkologie

Hämophilie

Die Hämophilie ist eine angeborene, X-chromosomal-rezessiv vererbte Blutgerinnungsstörung durch Mangel an Faktor VIII (Hämophilie A) oder Faktor IX …

Hämatologie & Onkologie

Heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT)

Die Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT) ist eine immunvermittelte, arzneimittelinduzierte Thrombozytopenie, die paradoxerweise nicht mit …

Hämatologie & Onkologie

Hereditäre Sphärozytose (Kugelzellanämie)

Die hereditäre Sphärozytose (Kugelzellanämie) ist eine angeborene Membranerkrankung der Erythrozyten. Defekte von Membranskelettproteinen führen zu …

Hämatologie & Onkologie

Hodgkin-Lymphom

Das Hodgkin-Lymphom (Morbus Hodgkin, Lymphogranulomatose) ist ein malignes Lymphom, das von klonal transformierten Zellen der B-Zell-Reihe ausgeht. …

Hämatologie & Onkologie

Immunthrombozytopenie (ITP)

Die Immunthrombozytopenie (ITP), früher Morbus Werlhof oder idiopathische thrombozytopenische Purpura, ist eine erworbene, nicht erbliche …

Hämatologie & Onkologie

MALT-Lymphom

Das MALT-Lymphom (extranodales Marginalzonenlymphom des mukosaassoziierten lymphatischen Gewebes) ist ein indolentes B-Zell-Lymphom. Es entsteht aus …

Hämatologie & Onkologie

Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS)

Die monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) ist eine asymptomatische, prämaligne klonale Plasmazellerkrankung. Ein M-Protein ist in Serum …

Hämatologie & Onkologie

Morbus Waldenström

Der Morbus Waldenström (Makroglobulinämie) ist ein lymphoplasmozytisches Lymphom mit Infiltration des Knochenmarks und Bildung eines monoklonalen …

Hämatologie & Onkologie

Multiples Myelom (Plasmozytom)

Das multiple Myelom (Synonym: Plasmozytom; in der WHO-Klassifikation Plasmazellmyelom) ist eine maligne Vermehrung antikörperbildender Plasmazellen. …

Hämatologie & Onkologie

Myelodysplastische Syndrome (MDS)

Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind klonale Erkrankungen der hämatopoetischen Stammzelle mit ineffektiver und dysplastischer Blutbildung. …

Hämatologie & Onkologie

Non-Hodgkin-Lymphome

Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind eine heterogene Gruppe maligner, monoklonaler Neoplasien lymphatischer Zellen. Sie entstehen in Lymphknoten, …

Hämatologie & Onkologie

Obere Einflussstauung (Vena-cava-superior-Syndrom)

Die obere Einflussstauung (Vena-cava-superior-Syndrom) umfasst die Beschwerden und Befunde, die durch eine Einengung oder einen Verschluss der …

Hämatologie & Onkologie

Paraneoplastische Syndrome

Paraneoplastische Syndrome sind Krankheitszeichen, die fern von einem Tumor oder seinen Metastasen auftreten. Sie entstehen nicht durch lokales …

Hämatologie & Onkologie

Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH)

Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist eine seltene, erworbene klonale Erkrankung der blutbildenden Stammzellen. Leitbefunde sind eine …

Hämatologie & Onkologie

Polycythaemia vera

Die Polycythaemia vera (PV) ist eine chronische myeloproliferative Neoplasie. Kennzeichen ist die Vermehrung morphologisch normaler Erythrozyten, …

Hämatologie & Onkologie

Primäre Myelofibrose

Die primäre Myelofibrose (PMF) ist eine chronische myeloproliferative Neoplasie mit Knochenmarkfibrose, extramedullärer Blutbildung (vor allem in der …

Hämatologie & Onkologie

Renale Anämie

Die renale Anämie ist eine hypoproliferative, meist normochrom-normozytäre Anämie bei chronischer Nierenerkrankung. Sie beruht vor allem auf einer …

Hämatologie & Onkologie

Sichelzellkrankheit

Die Sichelzellkrankheit ist eine erbliche Hämoglobinopathie mit chronischer hämolytischer Anämie und wiederkehrenden Gefäßverschlüssen. Ursache ist …

Hämatologie & Onkologie

Thalassämie

Thalassämien sind eine Gruppe meist autosomal-rezessiv vererbter, mikrozytärer Anämien, bei denen die Synthese einer oder mehrerer Globinketten …

Hämatologie & Onkologie

Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP)

Die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP, Moschcowitz-Syndrom) ist eine akute, lebensbedrohliche thrombotische Mikroangiopathie (TMA) …

Hämatologie & Onkologie

Tumorlysesyndrom

Das Tumorlysesyndrom (TLS) ist eine metabolische Entgleisung durch den raschen Zerfall großer Mengen von Tumorzellen. Die freigesetzten …

Hämatologie & Onkologie

Vitamin-B12-Mangel und perniziöse Anämie

Ein Vitamin-B12-Mangel (Cobalaminmangel) führt zu einer megaloblastären, makrozytären Anämie, zu Schäden der weißen Substanz von Rückenmark und …

Hämatologie & Onkologie

Von-Willebrand-Syndrom

Das Von-Willebrand-Syndrom (von-Willebrand-Erkrankung, VWE) ist die häufigste angeborene Blutungsneigung. Ursache ist ein quantitativer Mangel oder …

Rheumatologie & Immunologie

Rheumatologie & Immunologie

Adulter Morbus Still

Der adulte Morbus Still (adult-onset Still's disease, AOSD) ist eine seltene autoinflammatorische Erkrankung unbekannter Ursache. Kennzeichnend ist …

Rheumatologie & Immunologie

Axiale Spondyloarthritis (Morbus Bechterew)

Die axiale Spondyloarthritis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung vor allem des Achsenskeletts (Sakroiliakalgelenke und Wirbelsäule). Prototyp …

Rheumatologie & Immunologie

CPPD-Arthropathie (Pseudogicht, Chondrokalzinose)

Die CPPD-Erkrankung (Calciumpyrophosphat-Ablagerungskrankheit) umfasst intra- und extraartikuläre Ablagerungen von Calciumpyrophosphat-Kristallen. …

Rheumatologie & Immunologie

Dermatomyositis und Polymyositis

Die idiopathischen inflammatorischen Myopathien sind autoimmune Erkrankungen mit entzündlichen und degenerativen Veränderungen der Muskulatur (z. B. …

Rheumatologie & Immunologie

Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA, Churg-Strauss)

Die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA, früher Churg-Strauss-Syndrom) ist eine systemische, nekrotisierende Vaskulitis kleiner und …

Rheumatologie & Immunologie

Gicht (Arthritis urica)

Gicht (Arthritis urica) entsteht durch Ausfällung von Mononatriumurat-Kristallen in und um Gelenke. Sie verursacht meist wiederkehrende akute, später …

Rheumatologie & Immunologie

Granulomatose mit Polyangiitis (GPA, Morbus Wegener)

Die Granulomatose mit Polyangiitis (GPA, früher Wegener-Granulomatose) ist eine ANCA-assoziierte Vaskulitis mit nekrotisierender granulomatöser …

Rheumatologie & Immunologie

IgA-Vaskulitis (Purpura Schönlein-Henoch)

Die IgA-Vaskulitis (früher Purpura Schönlein-Henoch) ist eine Vaskulitis vorwiegend kleiner Gefäße. Nach der Chapel-Hill-Konsensuskonferenz 2012 ist …

Rheumatologie & Immunologie

Mikroskopische Polyangiitis

Die mikroskopische Polyangiitis (MPA) ist eine systemische, nekrotisierende Vaskulitis vor allem kleiner Gefäße ohne Immunglobulinablagerungen …

Rheumatologie & Immunologie

Mischkollagenose (Sharp-Syndrom)

Die Mischkollagenose (Mixed connective tissue disease, MCTD, Sharp-Syndrom) ist ein seltenes, genau definiertes Syndrom mit sich überschneidenden …

Rheumatologie & Immunologie

Morbus Behçet

Der Morbus Behçet ist eine chronisch-rezidivierende, multisystemische Vaskulitis mit Schleimhautentzündung. Leitsymptome sind wiederkehrende orale …

Rheumatologie & Immunologie

Polyarteriitis nodosa

Die Polyarteriitis nodosa (PAN, Panarteriitis nodosa) ist eine systemische, nekrotisierende Vaskulitis vor allem mittelgroßer, gelegentlich auch …

Rheumatologie & Immunologie

Polymyalgia rheumatica

Die Polymyalgia rheumatica (PMR) ist ein entzündliches Syndrom des höheren Lebensalters mit starken Schmerzen und Steifigkeit der proximalen …

Rheumatologie & Immunologie

Psoriasis-Arthritis

Die Psoriasis-Arthritis (PsA) ist eine chronisch-entzündliche, seronegative Spondyloarthritis bei Menschen mit Psoriasis der Haut oder Nägel. Sie …

Rheumatologie & Immunologie

Reaktive Arthritis

Die reaktive Arthritis ist eine akute Spondyloarthritis, die meist durch eine vorausgehende urogenitale oder gastrointestinale Infektion ausgelöst …

Rheumatologie & Immunologie

Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische systemische Autoimmunerkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft. Kennzeichnend ist eine …

Rheumatologie & Immunologie

Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis)

Die Riesenzellarteriitis (früher Arteriitis temporalis, Morbus Horton) ist eine granulomatöse Vaskulitis großer und mittelgroßer Arterien des höheren …

Rheumatologie & Immunologie

Septische Arthritis

Die septische (akute infektiöse) Arthritis ist eine meist bakterielle Gelenkinfektion, die sich innerhalb von Stunden bis Tagen entwickelt. Die …

Rheumatologie & Immunologie

Sjögren-Syndrom

Das Sjögren-Syndrom ist eine chronische, systemische, autoimmun-entzündliche Erkrankung unbekannter Ursache. Leitbefund ist die Trockenheit von Mund, …

Rheumatologie & Immunologie

Systemische Sklerose (Sklerodermie)

Die systemische Sklerose (Sklerodermie) ist eine seltene, chronische rheumatische Systemerkrankung unbekannter Ursache. Kennzeichnend sind eine …

Rheumatologie & Immunologie

Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische, entzündliche Multisystemerkrankung autoimmuner Ursache, die vorwiegend junge Frauen …

Rheumatologie & Immunologie

Takayasu-Arteriitis

Die Takayasu-Arteriitis ist eine entzündliche Erkrankung der Aorta, ihrer Hauptäste und der Pulmonalarterien. Sie zählt zu den Großgefäßvaskulitiden …

Rheumatologie & Immunologie

Uveitis bei rheumatischen Erkrankungen

Uveitis bezeichnet eine Entzündung der Uvea, also von Iris, Ziliarkörper und Aderhaut; Netzhaut, Vorderkammer und Glaskörper sind oft mitbetroffen. …

Infektiologie

Infektiologie

Bakterielle Meningitis

Die akute bakterielle Meningitis ist eine rasch fortschreitende bakterielle Infektion der Hirnhäute und des Subarachnoidalraums. Leitsymptome sind …

Infektiologie

COVID-19

COVID-19 (Coronavirus Disease 2019) ist die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufene Erkrankung. Sie ist in erster Linie eine akute …

Infektiologie

Denguefieber

Das Denguefieber ist eine durch Stechmücken der Gattung Aedes übertragene Virusinfektion mit dem Dengue-Virus (Flavivirus, vier Serotypen). Die …

Infektiologie

Fieber unklarer Genese

Fieber unklarer Genese (FUG), international fever of unknown origin (FUO), bezeichnet eine Körpertemperatur von mindestens 38,3 °C (rektal), die …

Infektiologie

Herpes-simplex-Enzephalitis

Die Herpes-simplex-Enzephalitis (HSE) ist eine akute, meist nekrotisierende Entzündung des Hirnparenchyms durch Herpes-simplex-Viren, bei Erwachsenen …

Infektiologie

Herpes zoster (Gürtelrose)

Der Herpes zoster (Gürtelrose) ist die endogene Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (VZV, humanes Herpesvirus 3), das nach einer durchgemachten …

Infektiologie

HIV-Infektion und AIDS

Die HIV-Infektion ist eine chronische Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV-1 oder HIV-2). Das Virus zerstört CD4-positive …

Infektiologie

Infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber)

Die infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber, „Kusskrankheit“) ist die symptomatische Primärinfektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV, …

Infektiologie

Influenza (echte Grippe)

Die Influenza („echte Grippe“) ist eine akute Infektion der Atemwege durch Influenzaviren, die in jährlichen Grippewellen auftritt. Typisch sind ein …

Infektiologie

Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Multisystemerkrankung durch Spirochäten des …

Infektiologie

Malaria

Die Malaria ist eine fieberhafte Infektionskrankheit durch einzellige Parasiten der Gattung Plasmodium, die durch den Stich weiblicher …

Infektiologie

Pneumocystis-Pneumonie (PcP)

Die Pneumocystis-Pneumonie (PcP, auch PjP) ist eine Lungenentzündung durch den atypischen Pilz Pneumocystis jirovecii (früher P. carinii). Sie tritt …

Infektiologie

Sepsis und septischer Schock

Die Sepsis ist nach der aktuellen Konsensdefinition (Sepsis-3, 2016) eine lebensbedrohliche Organdysfunktion, die durch eine fehlregulierte Antwort …

Infektiologie

Spondylodiszitis

Die Spondylodiszitis ist eine Infektion der Wirbelsäule, die Wirbelkörper (Spondylitis, vertebrale Osteomyelitis) und Bandscheibe (Diszitis) …

Infektiologie

Staphylococcus-aureus-Bakteriämie

Die Staphylococcus-aureus-Bakteriämie (SAB) bezeichnet den Nachweis von S. aureus in der Blutkultur. Kennzeichnend ist die Neigung, metastatische …

Infektiologie

Zytomegalievirus-Infektion (CMV)

Die Zytomegalievirus-Infektion (CMV-Infektion) ist eine Infektion mit dem humanen Herpesvirus 5. Wie alle Herpesviren verbleibt CMV nach der …

Intensiv- & Notfallmedizin

Allergologie

Allergologie

Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)

Die allergische Rhinitis ist eine IgE-vermittelte Entzündung der Nasenschleimhaut nach Kontakt mit Pollen oder anderen Allergenen. Leitsymptome sind …

Allergologie

Alpha-Gal-Syndrom

Das Alpha-Gal-Syndrom ist eine IgE-vermittelte Allergie gegen das Kohlenhydrat Galaktose-α-1,3-Galaktose (Alpha-Gal), das im Fleisch und in Produkten …

Allergologie

Angioödem (bradykinin- und histaminvermittelt)

Ein Angioödem ist eine meist umschriebene Schwellung der tiefen Dermis und der Subkutis durch eine erhöhte Gefäßdurchlässigkeit. Nach dem …

Allergologie

Arzneimittelallergie

Eine Arzneimittelallergie ist eine immunvermittelte Reaktion auf ein Medikament. Sie unterscheidet sich von toxischen und anderen unerwünschten …

Allergologie

DRESS-Syndrom

Das DRESS-Syndrom (Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms), auch arzneimittelinduziertes Hypersensitivitätssyndrom (DIHS) genannt, ist …

Allergologie

Insektengiftallergie

Als Insektengiftallergie bezeichnet man allergische Reaktionen auf das Gift stechender Hautflügler (Hymenopteren). Das Gift verursacht bei allen …

Allergologie

Nahrungsmittelallergie

Eine Nahrungsmittelallergie ist eine übersteigerte Immunreaktion auf Bestandteile der Nahrung, meist Proteine. Die Erscheinungsformen reichen von …

Allergologie

Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse

Das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und die toxische epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell-Syndrom) sind schwere, akute Hypersensitivitätsreaktionen der …

Allergologie

Systemische Mastozytose

Die Mastozytose ist eine Gruppe von Erkrankungen mit klonaler Vermehrung von Mastzellen und Infiltration der Haut, anderer Organe oder beider. Die …

Allergologie

Urtikaria (Nesselsucht)

Die Urtikaria (Nesselsucht) ist durch flüchtige, wandernde, scharf begrenzte, juckende Quaddeln gekennzeichnet. Sie entstehen durch ein Ödem der …

InnereFuchs

Mit Karteikarten, Prüfungsfragen und Bildaufgaben (EKG, Röntgen-Thorax, Sonographie, Labor) für die Facharztprüfung Innere Medizin lernen:

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Lerninhalte für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlungen. Therapie und Vorgehen sind bewusst nicht Teil dieser Seiten.