Gynäkologie-Wissen

Das ärztlich kuratierte Nachschlagewerk zu 205 Krankheitsbildern aus Gynäkologie und Geburtshilfe – mit fester Gliederung von der Definition bis zur Diagnostik und 471 frei lizenzierten Bildern (Kolposkopie, Sonographie, Klinik).

Aus den Lerninhalten der GynFuchs-App

Facharztprüfung: die am häufigsten geprüften Themen →Rangliste aus 197 Prüfungsprotokollen – mit Links zu den Krankheitsbildern
A–Z-Register →
Zervix & HPV 7Uterus & Endometrium 10Endometriose & Adenomyose 5Ovar & Adnexe 15Vulva & Vagina 19Endokrinologie & Zyklus 20Brust (Mamma) 19Beckenboden & Urogynäkologie 10Frühschwangerschaft 14Schwangerschaftserkrankungen 49Fetus & Pränatalmedizin 15Geburt & Wochenbett 22

Zervix & HPV

Uterus & Endometrium

Uterus

Asherman-Syndrom

Das Asherman-Syndrom bezeichnet intrauterine Adhäsionen, die nach einer Verletzung mit Zerstörung der Basalschicht des Endometriums entstehen.

Uterus

Endometriumhyperplasie

Die Endometriumhyperplasie ist eine abnorme Proliferation endometrialer Drüsen mit gegenüber proliferativem Endometrium erhöhtem Drüsen-Stroma-Verhältnis.

Uterus

Endometriumkarzinom

FIGO I: Das Stadium FIGO I bedeutet eine Begrenzung des Tumors auf das Corpus uteri.

Uterus

Endometriumpolyp

Endometriumpolypen sind umschriebene Wucherungen aus endometrialen Drüsen, Stroma und einem zentralen Gefäßkern, die in das Cavum ragen und von …

Uterus

Hämatometra und Pyometra

Die Pyometra ist eine Eiteransammlung im Cavum uteri infolge eines gestörten Abflusses über die Zervix.

Uterus

Lynch-Syndrom in der Gynäkologie

Pathophysiologie: Das Lynch-Syndrom beruht auf einem Defekt der DNA-Mismatch-Reparatur.

Uterus

Postmenopausenblutung

Grundsatz: Jede Blutung nach der Menopause gilt als abklärungspflichtig bis Karzinomausschluss.

Uterus

Uterusfehlbildungen (Uterus septus, bicornis)

Angeborene Uterusfehlbildungen entstehen durch gestörte Bildung, Kanalisierung oder Fusion der Müller-Gänge oder durch fehlende Resorption des …

Uterus

Uterusmyom (Uterus myomatosus)

Definition: Ein Myom ist ein gutartiger Tumor aus glatten Muskelzellen und Bindegewebe des Myometriums.

Uterus

Uterussarkom (Leiomyosarkom)

Uterussarkome sind seltene bösartige mesenchymale Tumoren des Uterus; das Leiomyosarkom geht von glatten Muskelzellen oder deren mesenchymalen …

Endometriose & Adenomyose

Ovar & Adnexe

Ovar & Adnexe

Adnexitis (PID)

Der Begriff umfasst: aufsteigende Infektion von Uterus, Tuben, Ovarien.

Ovar & Adnexe

Adnextorsion (Ovarialtorsion)

Symptomatik: Typisch ist plötzlicher, heftiger, einseitiger Schmerz mit Übelkeit und Erbrechen, oft wellenförmig.

Ovar & Adnexe

Borderline-Tumor des Ovars

Definition: Ein Borderline-Tumor ist ein epithelialer Tumor mit Zellatypien und Proliferation, aber ohne destruierende Stromainvasion.

Ovar & Adnexe

Corpus-luteum-Zyste und hämorrhagische Ovarialzyste

Bildet sich das Corpus luteum nicht zurück, entsteht eine Lutealzyste, die Flüssigkeit oder Blut enthalten kann; die Begriffe Corpus-luteum-Zyste und …

Ovar & Adnexe

Fitz-Hugh-Curtis-Syndrom

Das Fitz-Hugh-Curtis-Syndrom ist eine Perihepatitis im Rahmen einer Pelvic Inflammatory Disease: eine Entzündung der Leberkapsel ohne Beteiligung des …

Ovar & Adnexe

Granulosazelltumor und Keimstrang-Stroma-Tumoren

Granulosazelltumoren gehören zu den Keimstrang-Stroma-Tumoren und bestehen aus Granulosazellen, Thekazellen und Fibroblasten in wechselnder Kombination.

Ovar & Adnexe

Hydrosalpinx

Eine Hydrosalpinx entsteht, wenn ein distaler oder proximaler Tubenverschluss zur Füllung und Aufdehnung des Eileiters mit Flüssigkeit führt.

Ovar & Adnexe

Keimzelltumoren des Ovars

Keimzelltumoren des Ovars entstehen aus primitiven Keimzellen; etwa 95 % sind gutartig und entsprechen dem reifen zystischen Teratom, nur etwa 5 % …

Ovar & Adnexe

Krukenberg-Tumor

Krukenberg-Tumor: Der Krukenberg-Tumor ist eine bilaterale Ovarialmetastase mit Siegelringzellen, meist bei Magenkarzinom.

Ovar & Adnexe

Meigs-Syndrom

Das Meigs-Syndrom bezeichnet einen gutartigen Ovarialtumor, klassisch ein Fibrom, mit Aszites und Pleuraerguss.

Ovar & Adnexe

Ovarialkarzinom

FIGO I: Das Stadium FIGO I beschreibt eine Begrenzung auf die Ovarien beziehungsweise Tuben.

Ovar & Adnexe

Ovarialzysten (Adnexzysten)

Die Follikelzyste ist typischerweise unilokulär, echofrei, glattwandig und bildet sich meist innerhalb von zwei bis drei Zyklen zurück.

Ovar & Adnexe

Peritonealkarzinose gynäkologischer Tumoren

Peritoneale Oberflächenmalignome sind Tumoren, die vom Peritoneum ausgehen oder sich auf ihm ausbreiten, darunter primär peritoneale Tumoren, das …

Ovar & Adnexe

Reifes zystisches Teratom (Dermoidzyste)

Das reife zystische Teratom (Dermoidzyste) ist ein gutartiger Keimzelltumor aus Geweben aller drei Keimblätter; ektodermale Gewebe und Talg finden …

Ovar & Adnexe

Tuboovarialabszess

Der Tuboovarialabszess ist eine schwere Komplikation der Pelvic Inflammatory Disease mit Entzündung der Adnexe, typischerweise mit eitergefüllter …

Vulva & Vagina

Vulva & Vagina

Atrophe Kolpitis

Die atrophe Kolpitis ist Teil des urogenitalen Menopausensyndroms (genitourinary syndrome of menopause, GSM), das die genitalen, sexuellen und …

Vulva & Vagina

Bakterielle Vaginose

Grundvorgang: Verdrängung der Laktobazillen durch Anaerobier.

Vulva & Vagina

Bartholin-Zyste und Bartholin-Abszess

Lokalisation: Die Bartholin-Drüse mündet im hinteren Drittel des Introitus, etwa bei 5 und 7 Uhr.

Vulva & Vagina

Chlamydien-Infektion

Die genitale Chlamydien-Infektion ist eine sexuell übertragene Infektion mit Chlamydia trachomatis, einem obligat intrazellulären, gramnegativen Bakterium.

Vulva & Vagina

Condylomata acuminata (Feigwarzen)

Condylomata acuminata (Genitalwarzen) sind die klinische Manifestation einer sexuell übertragenen Infektion mit bestimmten HPV-Typen.

Vulva & Vagina

Gonorrhö

Die Gonorrhö ist eine sexuell übertragene Infektion mit Neisseria gonorrhoeae, einem gramnegativen Diplokokkus, der vor allem Zylinder- und …

Vulva & Vagina

Herpes genitalis

Herpes genitalis ist eine Infektion mit Herpes-simplex-Virus Typ 1 oder 2, die als Erstinfektion oder als Rezidiv auftritt.

Vulva & Vagina

Lichen planus der Vulva

Der vulväre Lichen planus ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die Haut und Schleimhäute einschließlich Vulva und Vagina betrifft.

Vulva & Vagina

Lichen sclerosus der Vulva

Definition: Der Lichen sclerosus ist eine chronisch entzündliche, wahrscheinlich autoimmun vermittelte Dermatose.

Vulva & Vagina

Morbus Paget der Vulva

Histologie: Histologisch findet man große, hell vakuolisierte Paget-Zellen einzeln und in Nestern innerhalb der Epidermis.

Vulva & Vagina

Trichomoniasis

Übertragungsweg: sexuell — es ist eine sexuell übertragbare Infektion.

Vulva & Vagina

Vaginale intraepitheliale Neoplasie (VaIN) und Vaginalkarzinom

Die vaginale intraepitheliale Neoplasie (VaIN) ist eine seltene, eng mit HPV assoziierte Präkanzerose des Vaginalepithels, aus der sich ein …

Vulva & Vagina

Vulvahämatom

Das Vulvahämatom ist eine Blutansammlung in der Vulva, die hauptsächlich von der A. pudenda versorgt wird.

Vulva & Vagina

Vulvakarzinom

Abflusswege: Der Lymphabfluss der Vulva geht zuerst in die oberflächlichen und tiefen inguinofemoralen Lymphknoten, von dort weiter pelvin.

Vulva & Vagina

Vulväre intraepitheliale Neoplasie (VIN)

Bezeichnung: Die HPV-abhängige VIN wird heute als vulväre HSIL beziehungsweise uVIN bezeichnet.

Vulva & Vagina

Vulväres Melanom

Häufigkeit: Das vulväre Melanom ist der zweithäufigste maligne Tumor der Vulva.

Vulva & Vagina

Vulvodynie

Nach ISSVD ist Vulvodynie ein mindestens 3 Monate anhaltender Vulvaschmerz ohne erkennbare Ursache, wobei mögliche begünstigende Faktoren vorliegen können.

Vulva & Vagina

Vulvovaginalkandidose

Die vulvovaginale Candida-Mykose ist eine Entzündung von Vulva und Vagina durch Infektion mit Candida-Arten, meist Candida albicans.

Vulva & Vagina

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

Weibliche Genitalverstümmelung umfasst nach WHO alle Praktiken, bei denen die äußeren weiblichen Genitalien ohne medizinischen Grund teilweise oder …

Endokrinologie & Zyklus

Endokrinologie

Adrenogenitales Syndrom (AGS)

Das adrenogenitale Syndrom umfasst eine Gruppe autosomal-rezessiv vererbter Enzymdefekte der Cortisolsynthese in der Nebennierenrinde; je nach Defekt …

Endokrinologie

Amenorrhö

Primäre Amenorrhoe: Keine Menarche bis 15 J., ohne Pubertät früher.

Endokrinologie

Androgenresistenz (komplette Androgeninsensitivität)

Das Androgeninsensitivitätssyndrom ist eine Störung der Geschlechtsentwicklung bei Karyotyp 46,XY durch eingeschränkte Funktion des …

Endokrinologie

Blutungsstörungen (Zyklusstörungen)

Wie man die Menge praktisch erfasst: Vorlagen-/Tamponverbrauch, Koagel.

Endokrinologie

Corpus-luteum-Insuffizienz

Follikelpersistenz: Keine Ovulation, Östrogenproduktion persistiert.

Endokrinologie

Dysmenorrhö

Die Dysmenorrhö bezeichnet Schmerzen uterinen Ursprungs um die Zeit der Menstruation; sie liegen typischerweise median im Unterbauch und können in …

Endokrinologie

Hirsutismus und Hyperandrogenämie

Hypertrichose: Androgenunabhängiger Haarwuchs, oft medikamentös.

Endokrinologie

Hymenalatresie und Hämatokolpos

Eine Hymenalatresie liegt vor, wenn das Hymen, eine dünne Membran aus mehrschichtigem Plattenepithel am Scheideneingang, während der …

Endokrinologie

Hyperprolaktinämie und Prolaktinom

Definition der Größengrenze: Mikroprolaktinom < 10 mm, Makroprolaktinom ≥ 10 mm.

Endokrinologie

Hypothalamische Amenorrhö

Die funktionelle hypothalamische Amenorrhö ist eine chronische Anovulation mit Ausbleiben der Menstruation ohne erkennbare organische Ursache, …

Endokrinologie

Klimakterisches Syndrom

Klimakterium praecox: Erlöschen der Ovarialfunktion vor dem 40. LJ.

Endokrinologie

Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom

Das Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom ist eine angeborene Aplasie oder Hypoplasie von Uterus und oberer Vagina bei Karyotyp 46,XX, normalem …

Endokrinologie

Ovarielles Überstimulationssyndrom (OHSS)

Das ovarielle Überstimulationssyndrom ist eine potenziell lebensbedrohliche iatrogene Komplikation der ovariellen Stimulation, bei der die Ovarien …

Endokrinologie

Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS)

Zweites Kriterium: klinischer und/oder laborchemischer Hyperandrogenismus.

Endokrinologie

Postmenopausale Osteoporose

Die Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung mit verminderter Knochenmasse und gestörter Mikroarchitektur, die zu erhöhter …

Endokrinologie

Prämature Ovarialinsuffizienz (POI)

Die prämature Ovarialinsuffizienz ist ein Verlust der Ovarialfunktion vor dem 40. Lebensjahr mit Amenorrhö, niedrigem Östradiol und erhöhtem FSH.

Endokrinologie

Prämenstruelles Syndrom (PMS/PMDS)

Das prämenstruelle Syndrom umfasst psychische, verhaltensbezogene und körperliche Symptome, die in der Lutealphase etwa 1 bis 2 Wochen vor der …

Endokrinologie

Pubertas praecox und Pubertas tarda

Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale bei Mädchen vor dem Alter von 8 Jahren.

Endokrinologie

Sterilität der Frau

Definition der Sterilität: ausbleibende Konzeption >12 Monate.

Endokrinologie

Turner-Syndrom

Das Turner-Syndrom ist eine Chromosomenstörung bei Personen mit weiblichem Phänotyp, bei denen ein normales X-Chromosom vorhanden ist und das zweite …

Brust (Mamma)

Mamma

B3-Läsionen der Brust

B3-Läsionen sind Läsionen der Brust mit unsicherem malignem Potenzial: eine heterogene Gruppe mit grenzwertigem histologischem Spektrum und …

Mamma

Duktales Carcinoma in situ (DCIS)

Definition: Das duktale Carcinoma in situ (DCIS) ist eine intraduktale Neoplasie, bei der die Basalmembran intakt und damit keine Metastasierung …

Mamma

Fibroadenom

Das Fibroadenom ist der häufigste benigne Tumor der Brust bei jungen Frauen, derb, gut verschieblich und glatt berandet.

Mamma

Galaktorrhö

Milchbildung aus der Brust ohne Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Laktation; auch eine Milchbildung ein Jahr oder länger nach Ende der Stillzeit …

Mamma

HER2-positives Mammakarzinom

Mammakarzinom mit Amplifikation des HER2-Gens und/oder Überexpression des HER2-Proteins, eines transmembranären Tyrosinkinase-Rezeptors aus der …

Mamma

Hereditäres Brust- und Eierstockkrebs-Syndrom (BRCA)

Erbliches Tumorprädispositionssyndrom durch pathogene Keimbahnvarianten in BRCA1 (langer Arm von Chromosom 17) oder BRCA2 (langer Arm von Chromosom …

Mamma

Hormonrezeptorpositives Mammakarzinom (Luminal A und B)

Hormonrezeptorpositives Mammakarzinom mit Östrogen- und/oder Progesteronrezeptoren, das den molekularen Subtypen luminal A und luminal B entspricht.

Mamma

Inflammatorisches Mammakarzinom

Klinisch-pathologische Sonderform des Mammakarzinoms mit Rötung und Ödem über mindestens ein Drittel der Brust, im TNM-System als T4d klassifiziert.

Mamma

Intraduktales Papillom

Gutartige intraluminale Proliferation in den Milchgängen und häufigste papilläre Läsion der Brust.

Mamma

Lobuläres Mammakarzinom und lobuläre Neoplasie

Lobuläre Läsionen der Brust bestehen aus kleinen, nicht kohäsiven Tumorzellen, die von den Lobuli bzw. der terminalen duktulolobulären Einheit (TDLU) …

Mamma

Mammaabszess

Organisierte Ansammlung von entzündlichem Exsudat bzw. Eiter in der Brust.

Mamma

Mammakarzinom

Luminal A: Ein Luminal-A-Karzinom ist hormonrezeptorpositiv, HER2-negativ, gut differenziert mit niedrigem Ki-67.

Mamma

Mammakarzinom des Mannes

Mammakarzinom beim Mann, das meist von den Milchgängen ausgeht.

Mamma

Mammakarzinom in der Schwangerschaft

Mammakarzinom, das während der Schwangerschaft, innerhalb eines Jahres nach der Geburt oder während der Stillzeit neu diagnostiziert wird.

Mamma

Mastitis non puerperalis

Entzündung der Brust, die unabhängig von der Stillzeit auftritt und als nonlaktationale (nonpuerperale) Mastitis von der laktationalen (puerperalen) …

Mamma

Mastopathie und Mammazysten

Häufigste gutartige Veränderung der Brust, heute meist als fibrozystische Veränderungen statt als Erkrankung bezeichnet; sie spiegelt hormonell …

Mamma

Morbus Paget der Mamille

Ekzemartige Veränderung von Mamille und Areola durch große intraepidermale Karzinomzellen (Paget-Zellen), die in über 90 % mit einem …

Mamma

Phylloides-Tumor

Seltener biphasischer fibroepithelialer Tumor der Brust mit morphologischem Kontinuum von benigne bis maligne; er macht 0,3–1 % der primären …

Mamma

Triple-negatives Mammakarzinom

Definition: Triple-negativ heißt: Östrogenrezeptor, Progesteronrezeptor und HER2 sind negativ.

Beckenboden & Urogynäkologie

Urogynäkologie

Belastungsinkontinenz

Plötzlicher unwillkürlicher Urinverlust bei Aktivitäten, die den intraabdominellen Druck erhöhen, etwa körperliche Belastung, Niesen, Husten, Lachen …

Urogynäkologie

Deszensus genitalis

Vorderes Kompartiment: Zystozele und Urethrozele, also die vordere Scheidenwand mit Blase und Harnröhre.

Urogynäkologie

Dranginkontinenz und überaktive Blase

Plötzlicher, zwingender und schwer zurückzuhaltender Harndrang, der häufig zu unwillkürlichem Urinverlust führt.

Urogynäkologie

Harninkontinenz der Frau

Belastungsinkontinenz: Urinverlust beim Husten, Niesen, Heben oder Sport, ohne vorangehenden Harndrang.

Urogynäkologie

Larvierte Belastungsinkontinenz

Der Mechanismus heißt: Quetschhahnphänomen — die Zystozele knickt die Urethra ab und verschließt sie.

Urogynäkologie

Rektozele und Enterozele

Die Rektozele ist eine Form des Deszensus, bei der das Rektum durch das Septum rectovaginale in die hintere Vaginalwand herniert.

Urogynäkologie

Überlaufinkontinenz

Unwillkürlicher Urinverlust aus einer überdehnten Blase infolge verminderter Detrusorkontraktilität oder einer Blasenauslassobstruktion.

Urogynäkologie

Urogenitalfisteln (vesikovaginale Fistel)

Abnorme Verbindung zwischen Harnblase und Vagina, die zu kontinuierlichem Urinverlust über die Scheide führt.

Urogynäkologie

Uterusprolaps (Descensus uteri)

Tiefertreten des Uterus mit der Zervix in Richtung des Introitus oder darüber hinaus; bei Frauen ohne Uterus kann entsprechend der Scheidenabschluss …

Urogynäkologie

Zystozele

Deszensus der vorderen Vaginalwand, bei dem sich die Harnblase in die Scheide vorwölbt; ist zusätzlich die Urethra betroffen, spricht man von einer …

Frühschwangerschaft

Frühschwangerschaft

Abort (Fehlgeburt)

Ein Abort ist definiert als der Verlust der Schwangerschaft vor Erreichen der Lebensfähigkeit beziehungsweise unter 500 g Gewicht.

Frühschwangerschaft

Blasenmole (Trophoblasterkrankung)

Man unterscheidet die partielle und die komplette Blasenmole von den gestationellen Trophoblastneoplasien, zu denen die invasive Mole, das …

Frühschwangerschaft

Extrauteringravidität (EUG)

Die Extrauteringravidität (EUG) betrifft etwa 1 bis 2 % aller Schwangerschaften.

Frühschwangerschaft

Gestationelle Trophoblastneoplasie (Chorionkarzinom)

Die gestationelle Trophoblastneoplasie (GTN) umfasst die malignen, nicht molaren Formen der Trophoblasterkrankungen: invasive Mole, Chorionkarzinom, …

Frühschwangerschaft

Habituelle Aborte

Zu den häufigen Ursachengruppen zählen chromosomale, uterine, endokrine, immunologische und thrombophile und männliche Faktoren.

Frühschwangerschaft

Heterotope Schwangerschaft

Eine heterotope Schwangerschaft ist das gleichzeitige Vorliegen einer intrauterinen und einer extrauterinen Schwangerschaft.

Frühschwangerschaft

Hyperemesis gravidarum

Hyperemesis gravidarum ist das schwere Ende des Spektrums von Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft und gekennzeichnet durch anhaltendes …

Frühschwangerschaft

Interstitielle (kornuale) Gravidität

Die interstitielle Gravidität ist eine Extrauteringravidität im interstitiellen Tubenabschnitt, also dem Teil der Tube, der durch die Uteruswand zieht.

Frühschwangerschaft

Missed Abortion (verhaltener Abort)

Eine Missed Abortion ist eine abgestorbene Schwangerschaft ohne Symptome bei geschlossener Zervix.

Frühschwangerschaft

Ovarialgravidität

Die Ovarialgravidität ist eine der seltensten Formen der Extrauteringravidität mit Implantation im Ovar.

Frühschwangerschaft

Schwangerschaft unbekannter Lokalisation (PUL)

Eine Schwangerschaft unbekannter Lokalisation (PUL) liegt bei positivem Schwangerschaftstest und messbarem beta-hCG vor, wenn sonographisch keine …

Frühschwangerschaft

Sectionarbenschwangerschaft

Definition: Einnistung der Fruchtanlage in der Sectionarbe des unteren Uterinsegments.

Frühschwangerschaft

Septischer Abort

Ein septischer Abort ist ein durch eine intrauterine Infektion komplizierter Frühabort; traditionell bezeichnet der Begriff jeden spontanen oder …

Frühschwangerschaft

Zervixgravidität

Die Zervixgravidität ist die Einnistung der Fruchthöhle im Endozervikalkanal unterhalb des inneren Muttermundes und eine seltene Form der nicht …

Schwangerschaftserkrankungen

Schwangerschaft

Adipositas in der Schwangerschaft

Adipositas ist nach WHO bei Erwachsenen ein Body-Mass-Index von mindestens 30 kg/m², Übergewicht ein BMI von mindestens 25 kg/m².

Schwangerschaft

Akute Schwangerschaftsfettleber

Die akute Schwangerschaftsfettleber ist eine seltene, lebensbedrohliche Komplikation der Spätschwangerschaft mit akuter Leberfunktionsstörung durch …

Schwangerschaft

Anämie in der Schwangerschaft

Eine Anämie in der Schwangerschaft ist eine erniedrigte Hämoglobinkonzentration mit trimesterabhängigen Grenzwerten; nach ACOG liegen diese bei 11,0 …

Schwangerschaft

B-Streptokokken in der Schwangerschaft

B-Streptokokken (Streptococcus agalactiae) sind grampositive Bakterien, die Genital- und Gastrointestinaltrakt häufig asymptomatisch besiedeln.

Schwangerschaft

Chronische Hypertonie in der Schwangerschaft

Eine chronische Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck schon vor der Schwangerschaft erhöht ist oder vor der 20. SSW bei zwei Messungen systolisch …

Schwangerschaft

Diabetische Fetopathie und neonatale Hypoglykämie

Als diabetische Fetopathie werden die Veränderungen bei Kindern diabetischer Mütter bezeichnet, wobei der Begriff diabetische Mutter sowohl …

Schwangerschaft

Drohende Frühgeburt

In Deutschland liegt die Frühgeburtenrate bei etwa 8–9 % aller Schwangerschaften.

Schwangerschaft

Eklampsie

Ein tonisch-klonischer Anfall im Rahmen einer hypertensiven Schwangerschaftserkrankung wird als Eklampsie bezeichnet, sofern keine andere Ursache vorliegt.

Schwangerschaft

Epilepsie in der Schwangerschaft

Epilepsie in der Schwangerschaft bezeichnet eine vorbestehende oder während der Schwangerschaft manifeste Epilepsie bei einer Schwangeren.

Schwangerschaft

Fetale Makrosomie

Fetale Makrosomie bezeichnet ein übermäßiges fetales Wachstum, definiert über ein absolutes Geburtsgewicht unabhängig vom Gestationsalter; üblich …

Schwangerschaft

Fetale Wachstumsrestriktion (FGR)

Ein Fetus gilt als SGA („small for gestational age“), wenn das Schätzgewicht oder der Abdomenumfang unter der 10. Perzentile liegt. Ein Teil dieser …

Schwangerschaft

Fetofetales Transfusionssyndrom (FFTS)

Das fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS) entsteht ausschließlich bei monochorialer Plazentation durch unbalancierte arteriovenöse Anastomosen.

Schwangerschaft

Gestationsdiabetes (GDM)

In der Schwangerschaft nimmt die Insulinresistenz physiologisch zu, angetrieben durch hPL, Progesteron, Östrogene, Cortisol, Prolaktin.

Schwangerschaft

Gestationshypertonie

Eine chronische Hypertonie ist entweder präexistent bekannt oder wird vor 20+0 SSW erstmals diagnostiziert und besteht nach der Schwangerschaft fort.

Schwangerschaft

Harnwegsinfektionen in der Schwangerschaft

Harnwegsinfektionen in der Schwangerschaft umfassen die asymptomatische Bakteriurie, die Zystitis und die Pyelonephritis; eine asymptomatische …

Schwangerschaft

HELLP-Syndrom

Das Akronym HELLP steht für Hämolyse, erhöhte Leberenzyme und Thrombozytopenie (Low Platelets).

Schwangerschaft

Hepatitis B in der Schwangerschaft

Hepatitis B in der Schwangerschaft bezeichnet eine akute oder chronische Infektion der Schwangeren mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV), einem kleinen, …

Schwangerschaft

HIV in der Schwangerschaft

HIV in der Schwangerschaft bezeichnet die Infektion einer Schwangeren mit dem humanen Immundefizienzvirus, einem lymphotropen Lentivirus aus der …

Schwangerschaft

Insertio velamentosa und Nabelschnuranomalien

Bei der Insertio velamentosa setzt die Nabelschnur nicht an der Plazenta, sondern an den Eihäuten an; die Nabelschnurgefäße verlaufen ein Stück weit …

Schwangerschaft

Intrahepatische Schwangerschaftscholestase

Die intrahepatische Schwangerschaftscholestase ist die häufigste schwangerschaftsspezifische Lebererkrankung; sie zeigt sich mit neu auftretendem …

Schwangerschaft

Intrauteriner Fruchttod

Der intrauterine Fruchttod ist das Absterben des Feten vor der vollständigen Geburt, erkennbar daran, dass der Fetus danach weder atmet noch andere …

Schwangerschaft

Listeriose in der Schwangerschaft

Die Listeriose in der Schwangerschaft ist eine Infektion mit Listeria monocytogenes, die während der Schwangerschaft transplazentar, unter der Geburt …

Schwangerschaft

Mehrlingsschwangerschaft

Eine Mehrlingsschwangerschaft ist die gleichzeitige intrauterine Entwicklung von zwei oder mehr Feten; sie ist mit höheren Risiken verbunden als eine …

Schwangerschaft

Monochoriale Zwillingsschwangerschaft

Eine monochoriale Zwillingsschwangerschaft ist eine Zwillingsschwangerschaft mit einer gemeinsamen Plazenta; bis zu ein Drittel aller …

Schwangerschaft

Oligohydramnion

Das Oligohydramnion ist eine für das Gestationsalter verminderte Fruchtwassermenge, sonografisch definiert durch einen Fruchtwasserindex von …

Schwangerschaft

Parvovirus B19 in der Schwangerschaft

Die Erkrankung heißt beim Kind: Ringelröteln, also Erythema infectiosum.

Schwangerschaft

Placenta-accreta-Spektrum

Das Placenta-accreta-Spektrum umfasst Plazentationsstörungen mit abnormer Invasion von Trophoblast in das Myometrium.

Schwangerschaft

Placenta praevia

Klassisch wird unterschieden Placenta praevia totalis, partialis, marginalis und der tiefe Sitz.

Schwangerschaft

Plazentainsuffizienz

Plazentainsuffizienz bezeichnet eine unzureichende Plazentaperfusion, durch die der Fetus nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt …

Schwangerschaft

Polyhydramnion

Das Polyhydramnion ist eine pathologisch vermehrte Fruchtwassermenge, sonographisch definiert durch ein tiefstes vertikales Depot von mindestens 8 cm …

Schwangerschaft

Präeklampsie

Eine Präeklampsie wird definiert durch einen neu aufgetretenen Blutdruck von ≥ 140/90 mmHg nach 20+0 SSW.

Schwangerschaft

Präexistenter Diabetes in der Schwangerschaft

Gemeint ist ein bereits vor der Schwangerschaft bestehender Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2; er ist die häufigste Ursache der diabetischen Embryopathie.

Schwangerschaft

Präpartale Blutung

Als präpartale Blutung wird eine vaginale Blutung in der späten Schwangerschaft ab der 20. SSW, aber vor der Geburt des Kindes bezeichnet.

Schwangerschaft

Rhesus-Inkompatibilität und fetale Anämie

Bei der Rhesus-Inkompatibilität bildet eine Rh(D)-negative Schwangere mit Rh-positivem Fetus Antikörper gegen das D-Antigen fetaler Erythrozyten; in …

Schwangerschaft

Röteln in der Schwangerschaft

Die Rötelnembryofetopathie (konnatales Rötelnsyndrom, CRS) entsteht durch eine über die Plazenta erfolgte Infektion des Fetus bei Röteln der Schwangeren.

Schwangerschaft

Schilddrüsenerkrankungen in der Schwangerschaft

Schilddrüsenerkrankungen in der Schwangerschaft umfassen Hypothyreose, Hyperthyreose und Schilddrüsenautoimmunität; nach dem Diabetes sind sie die …

Schwangerschaft

Selektive Wachstumsrestriktion bei Zwillingen (sIUGR)

Die selektive Wachstumsrestriktion ist konventionell definiert als Schätzgewicht eines Zwillings unter der 10. Perzentile bei einer …

Schwangerschaft

Syphilis in Gynäkologie und Schwangerschaft

Die Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektion durch Treponema pallidum; der Erreger kann diaplazentar auf den Fetus übertragen werden und eine …

Schwangerschaft

TAPS und TRAP-Sequenz

TAPS (Twin-Anämie-Polyzythämie-Sequenz) ist eine Komplikation monochorialer Zwillinge, die auf winzigen (unter 1 mm) arteriovenösen Anastomosen …

Schwangerschaft

Terminüberschreitung und Übertragung

Terminüberschreitung bezeichnet eine Schwangerschaftsdauer über den errechneten Geburtstermin hinaus.

Schwangerschaft

Thrombozytopenie in der Schwangerschaft

Eine Thrombozytopenie in der Schwangerschaft ist definiert als Thrombozytenzahl unter 150.000/µl; sie tritt in 7–12 % der Schwangerschaften auf.

Schwangerschaft

Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Eine pränatale Toxoplasmose entsteht, wenn sich die Mutter in der Schwangerschaft erstmals mit Toxoplasma gondii infiziert und der Erreger …

Schwangerschaft

Triple I (Amnioninfektionssyndrom)

Die Verdachtsdiagnose gründet sich auf mütterliches Fieber plus ein Zusatzkriterium.

Schwangerschaft

Varizellen in der Schwangerschaft

Varizellen in der Schwangerschaft bezeichnen die Primärinfektion einer Schwangeren mit dem Varizella-Zoster-Virus (VZV), die selten diaplazentar auf …

Schwangerschaft

Vasa praevia

Vasa praevia bedeutet fetale Gefäße verlaufen ungeschützt über oder nahe am inneren Muttermund.

Schwangerschaft

Vorzeitige Plazentalösung

Leitbefund: schmerzhafte Blutung mit hartem, druckdolentem Uterus und pathologischem CTG.

Schwangerschaft

Vorzeitiger Blasensprung (PPROM)

Der vorzeitige Blasensprung (PROM) ist die Ruptur der Eihäute vor Einsetzen der Wehen; tritt er vor 37 Schwangerschaftswochen auf, spricht man von …

Schwangerschaft

Zervixinsuffizienz

Die Zervixinsuffizienz ist eine schmerzlose Eröffnung der Zervix im zweiten oder frühen dritten Trimenon ohne klinische Wehen, verursacht durch einen …

Schwangerschaft

Zytomegalie (CMV) in der Schwangerschaft

Die konnatale Zytomegalie entsteht durch intrauterine Übertragung des Zytomegalievirus (CMV, humanes Herpesvirus 5) von der Schwangeren auf den Fetus.

Fetus & Pränatalmedizin

Pränatalmedizin

Anenzephalie

Die Anenzephalie ist eine Entwicklungsstörung, bei der die Schädelkalotte fehlt und das Gehirn größtenteils oder vollständig nicht angelegt ist; …

Pränatalmedizin

Angeborene Herzfehler (pränatal)

Angeborene Herzfehler sind strukturelle Fehlbildungen des Herzens und der herznahen Gefäße und die häufigste Form angeborener Fehlbildungen.

Pränatalmedizin

Fetale Anämie

Fetale Anämie bezeichnet eine Verminderung des fetalen Hämoglobins unter den für das Gestationsalter erwarteten Wert.

Pränatalmedizin

Fetale Herzrhythmusstörungen

Eine fetale Arrhythmie liegt vor, wenn die Herzfrequenz außerhalb des Normbereichs von 110 bis 160 Schlägen pro Minute liegt oder der Rhythmus …

Pränatalmedizin

Fetale Hypoxie und Azidose

Perinatale Asphyxie ist ein Mangel an Durchblutung oder Gasaustausch des Feten unmittelbar vor, während oder nach der Geburt.

Pränatalmedizin

Fetale Nierenfehlbildungen

Angeborene Fehlbildungen von Nieren und ableitenden Harnwegen reichen von der Nierenagenesie über zystische Nierenerkrankungen bis zu Obstruktionen …

Pränatalmedizin

Hydrops fetalis

Ein zystisches Hygroma colli stellt die Maximalvariante einer erhöhten Nackentransparenz dar und ist unter anderem mit dem Turner-Syndrom, Trisomie …

Pränatalmedizin

Hygroma colli und erhöhte Nackentransparenz

Die Nackentransparenz (NT) ist eine subkutane Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich, die bei jedem Feten im ersten Trimenon darstellbar ist und …

Pränatalmedizin

Kongenitale Zwerchfellhernie

Entwicklungsdefekt des Zwerchfells, durch den Baucheingeweide in den Thorax gelangen, mit Lungenhypoplasie, pulmonaler Hypertonie und kardialer …

Pränatalmedizin

Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte (pränatal)

Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten entstehen durch eine gestörte Verschmelzung von Lippe und Gaumen während der Entwicklung, was bei Geburt eine sichtbare …

Pränatalmedizin

Omphalozele und Gastroschisis

Bei einer Omphalozele handelt es sich um einen mittellinigen Defekt, bei dem der Bruchsack von Amnion und Peritoneum bedeckt ist und die Nabelschnur …

Pränatalmedizin

Spina bifida (Neuralrohrdefekt)

Der Pathomechanismus der offenen Spina bifida ist ein Liquorverlust über den Defekt, der zu einem Absinken des intrakraniellen Drucks führt.

Pränatalmedizin

Trisomie 18 und 13

Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) sind Aneuploidien mit einer zusätzlichen Kopie des Chromosoms 18 bzw. 13 und multiplen …

Pränatalmedizin

Trisomie 21 (pränatale Diagnostik)

Chromosomenaberration mit einer zusätzlichen Kopie des Chromosoms 21; sie ist die häufigste lebensfähige autosomale Trisomie und die häufigste …

Pränatalmedizin

Ventrikulomegalie und Hydrozephalus

Die fetale Ventrikulomegalie ist eine pränatal festgestellte Erweiterung der Seitenventrikel mit einem Durchmesser von 10 mm oder mehr im axialen …

Geburt & Wochenbett

Geburt & Wochenbett

Beckenendlage

Längslage, bei der Steiß oder untere Extremitäten zuerst in das mütterliche Becken eintreten.

Geburt & Wochenbett

Einstellungs- und Haltungsanomalien

Einstellungs- und Haltungsanomalien sind Abweichungen des kindlichen Kopfes von der regelrechten Hinterhauptshaltung, bei der der gebeugte Kopf mit …

Geburt & Wochenbett

Endomyometritis und Puerperalfieber

Von Puerperalfieber spricht man bei Temperatur ab 38,0 °C an zwei Tagen nach den ersten 24 Stunden post partum.

Geburt & Wochenbett

Fruchtwasserembolie

Die Fruchtwasserembolie, auch anaphylaktoides Syndrom der Schwangerschaft, ist ein katastrophaler geburtshilflicher Notfall mit plötzlichem …

Geburt & Wochenbett

Geburtsstillstand und protrahierte Geburt

Die Eröffnungsperiode gliedert sich in Latenz- und aktive Phase (ab 5–6 cm).

Geburt & Wochenbett

Geburtsverletzungen (Dammriss, Sphinkterverletzung)

Geburtsverletzungen sind unter der Geburt spontan oder im Zusammenhang mit einer Episiotomie entstehende Risse von Damm, Labien, Vagina und Zervix; …

Geburt & Wochenbett

Kephalopelvines Missverhältnis

Ein kephalopelvines (fetopelvines) Missverhältnis liegt vor, wenn das Kind das mütterliche Becken nicht passieren kann, weil das Becken zu klein oder …

Geburt & Wochenbett

Mastitis puerperalis

Die Mastitis puerperalis ist eine Entzündung der laktierenden Brust, die meist innerhalb der ersten 6 Wochen nach der Geburt auftritt.

Geburt & Wochenbett

Mekoniumhaltiges Fruchtwasser

Mekoniumhaltiges Fruchtwasser entsteht, wenn das Kind vor oder unter der Geburt Mekonium absetzt, den ersten Stuhl des Neugeborenen.

Geburt & Wochenbett

Nabelschnurumschlingung und Nabelschnurknoten

Echte Knoten kommen bei 0,04 bis 3 Prozent aller Geburten vor.

Geburt & Wochenbett

Nabelschnurvorfall

Ein Nabelschnurvorfall liegt vor, wenn NS nach Blasensprung vor dem vorangehenden Teil; bei stehender Blase spricht man von einem Nabelschnurvorliegen.

Geburt & Wochenbett

Peripartale Kardiomyopathie

Nach der ESC-Arbeitsgruppe ist die peripartale Kardiomyopathie eine Herzinsuffizienz gegen Ende der Schwangerschaft oder postpartal ohne andere …

Geburt & Wochenbett

Plazentaretention

Eine Plazentaretention liegt vor, wenn die Plazenta länger als 30 Minuten nach der Geburt des Kindes nicht geboren ist; eine international …

Geburt & Wochenbett

Postpartale Blutung (Atonie)

Eine postpartale Blutung liegt vor ab 500 ml vaginal / 1000 ml nach Sectio.

Geburt & Wochenbett

Postpartale Depression und Wochenbettpsychose

Die perinatale Depression ist eine affektive Störung in der Schwangerschaft oder innerhalb eines Jahres nach der Geburt; nach DSM-5-TR wird eine …

Geburt & Wochenbett

Querlage

Bei der Querlage steht die kindliche Längsachse quer zur Längsachse des Uterus.

Geburt & Wochenbett

Schulterdystokie

Eine Schulterdystokie liegt vor, wenn nach Kopfgeburt die Schultern Manöver erfordern.

Geburt & Wochenbett

Sheehan-Syndrom

Zugrunde liegt eine ischämische Nekrose des Hypophysenvorderlappens nach schwerem Blutverlust.

Geburt & Wochenbett

Thrombose und Lungenembolie in Schwangerschaft und Wochenbett

Die venöse Thromboembolie (VTE) umfasst tiefe Venenthrombose und Lungenembolie, die in der Schwangerschaft oder im Wochenbett auftreten.

Geburt & Wochenbett

Uterusinversion

Bei der Uterusinversion stülpt sich der Fundus uteri in das Cavum, durch den Muttermund oder bis vor den Introitus; etwa 85 Prozent der Fälle treten …

Geburt & Wochenbett

Uterusruptur

Die Uterusruptur ist die vollständige Durchtrennung aller drei Wandschichten des Uterus (Endometrium, Myometrium, Perimetrium); sie tritt in der …

Geburt & Wochenbett

Wundheilungsstörung und Isthmozele nach Sectio

Definition: ein Defekt der Uterusvorderwand im Bereich der Sectionarbe mit ausgedünntem Myometrium und Flüssigkeitsansammlung.

GynFuchs

Mit Karteikarten, Prüfungsfragen und Bildaufgaben (CTG, Kolposkopie, Sonographie, Mammadiagnostik) für die Facharztprüfung lernen:

GynFuchs entdeckenIm Browser starten →

Lerninhalte für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlungen. Therapie und Vorgehen sind bewusst nicht Teil dieser Seiten.