Listeriose in der Schwangerschaft

Fachgebiet
Geburtshilfe · Schwangerschaftserkrankungen
Bilder
Histologie & Zytologie 3
Stand
10/2026 · Dr. Pascal Bafteh
Inhalt
  1. Bilder (3)
  2. Definition
  3. Vorkommen & Epidemiologie
  4. Ätiopathogenese
  5. Klinik
  6. Diagnostik
  7. Weiterlernen in der App
  8. Weiterführende Literatur (Auswahl)
  9. Querverweise

Bilder (3)

Listeriose in der Schwangerschaft – Histologie & Zytologie: Histologie (Silberimprägnation nach Levaditi): zahlreiche stäbchenförmige Listeria monocytogenes im Lungengewebe eines Neugeborenen mit ListerioseHistologie & Zytologie
Histologie (Silberimprägnation nach Levaditi): zahlreiche stäbchenförmige Listeria monocytogenes im Lungengewebe eines Neugeborenen mit ListerioseBild: Dr. Heinz Seeliger (Wikimedia Commons) · Public domain · Quelle
Listeriose in der Schwangerschaft – Histologie & Zytologie: Kultur: Listeria monocytogenes auf Oxford-Listerien-Agar – Schwarzfärbung des Mediums durch ÄskulinspaltungHistologie & Zytologie
Kultur: Listeria monocytogenes auf Oxford-Listerien-Agar – Schwarzfärbung des Mediums durch ÄskulinspaltungBild: Nathan Reading (Wikimedia Commons) · CC BY 2.0 · Quelle
Listeriose in der Schwangerschaft – Histologie & Zytologie: Kultur: kleine, glänzende Kolonien von Listeria monocytogenes mit schmaler Hämolysezone auf BlutagarHistologie & Zytologie
Kultur: kleine, glänzende Kolonien von Listeria monocytogenes mit schmaler Hämolysezone auf BlutagarBild: Nathan Reading (Wikimedia Commons) · CC BY 2.0 · Quelle
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Definition

  • Die Listeriose in der Schwangerschaft ist eine Infektion mit Listeria monocytogenes, die während der Schwangerschaft transplazentar, unter der Geburt oder postnatal auf das Kind übergehen kann.

Vorkommen & Epidemiologie

Epidemiologie

  • Die Erkrankung ist in Deutschland meldepflichtig; Schwangere zählen wie Neugeborene, ältere und abwehrgeschwächte Menschen zu den Risikogruppen.

Ätiopathogenese

Ätiologie und Pathogenese

  • Listerien sind grampositive, bewegliche, fakultativ anaerobe Stäbchen, die sich intrazellulär vermehren und prinzipiell auch bei Kühlschranktemperatur wachsen können.
  • Die Listeriose ist eine lebensmittelbedingte Infektion, z. B. über Rohmilchweichkäse, Rohwurst, Hackfleisch, Räucherfisch oder vorgeschnittene Salate.

Klinik

Klinik und Komplikationen

  • Bei Schwangeren verläuft die Erkrankung meist unauffällig grippeähnlich oder sogar symptomfrei.
  • Die Infektion kann auf das Ungeborene übergehen, mit der Gefahr einer Früh- oder Totgeburt oder eines infiziert geborenen Kindes.
  • Beim Neugeborenen tritt die Frühinfektion in der ersten Lebenswoche mit Sepsis, Atemnotsyndrom und Hautläsionen (Granulomatosis infantiseptica) auf, die Spätinfektion ab der zweiten Lebenswoche häufig als Meningitis.

Diagnostik

  • Der Erregernachweis erfolgt kulturell, u. a. aus Blut, Liquor, Vaginalsekret, Lochien und Mekonium.

Weiterlernen in der App

In der GynFuchs-App lernst du Listeriose in der Schwangerschaft mit Karteikarten, Prüfungsfragen und Bildaufgaben (Kolposkopie, Sonographie, CTG) – kostenlos, im Browser oder als App.

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Weiterführende Literatur (Auswahl)

  1. RKI-Ratgeber: Listeriose

Querverweise

Hinweis: Lerninhalt aus der GynFuchs-App (Karteikarten, Prüfungsfragen, Bildfälle) für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlung und kein Ersatz für Diagnose oder Therapieentscheidung im Einzelfall. Therapie und Vorgehen werden auf dieser Seite bewusst nicht dargestellt.