Ovarialgravidität
- Synonyme
- ovarielle Gravidität
- Fachgebiet
- Geburtshilfe · Frühschwangerschaft
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- Sonographie 2
- In der App
- 1 Karteikarten · GynFuchs
- Stand
- 10/2026 · Dr. Pascal Bafteh
Inhalt
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Sonographie
SonographieDefinition
- Die Ovarialgravidität ist eine der seltensten Formen der Extrauteringravidität mit Implantation im Ovar.
Einteilung
Schwangerschaft in Narben und am Ovar
- Eine Sectionarbenschwangerschaft birgt das Risiko einer Uterusruptur und eines späteren eines Placenta-accreta-Spektrums.
- Die Ovarialgravidität wird häufig als rupturierte Corpus-luteum-Zyste fehldiagnostiziert.
Vorkommen & Epidemiologie
Epidemiologie
- Sie macht etwa 3 % aller Extrauteringraviditäten aus; die Inzidenz bei Spontanschwangerschaften liegt zwischen 1:2000 und 1:60 000.
Klinik
Klinik und Komplikationen
- Klinisch bestehen mittelstarke bis starke Becken- oder Bauchschmerzen und vaginale Blutung bei positivem Schwangerschaftstest; in 90 % verläuft sie akut.
- Der natürliche Verlauf endet meist gegen Ende des ersten Trimenons mit Ruptur und Hämoperitoneum.
Histologie
- Gesichert wird die Diagnose nach den Spiegelberg-Kriterien: ipsilaterale Tube einschließlich Fimbrien intakt und vom Ovar getrennt, Fruchthöhle in der Ovarialrinde, Ovar in normaler Lage über das Lig. ovarii proprium mit dem Uterus verbunden und histologisch Chorionzotten in der Ovarialrinde.
Diagnostik
- Sonografisch ist die Ovarialgravidität schwer von Corpus luteum, hämorrhagischer Zyste oder rupturierter Tubargravidität zu unterscheiden; die endgültige Diagnose liefert die histopathologische Untersuchung.
Weiterlernen in der App
Weiterführende Literatur (Auswahl)
Querverweise
Weitere Themen: Frühschwangerschaft
Hinweis: Lerninhalt aus der GynFuchs-App (Karteikarten, Prüfungsfragen, Bildfälle) für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlung und kein Ersatz für Diagnose oder Therapieentscheidung im Einzelfall. Therapie und Vorgehen werden auf dieser Seite bewusst nicht dargestellt.