Fetofetales Transfusionssyndrom (FFTS)
Prüfungsrelevanz: in 5 von 197 Prüfungsprotokollen · Rang 101
- Synonyme
- FFTS, TTTS, Quintero-Stadien
- Fachgebiet
- Geburtshilfe · Schwangerschaftserkrankungen
- Bilder
- Sonographie 1
- Prüfungsrelevanz
- 5 von 197 Protokollen · Rang 101
- In der App
- 1 Karteikarten · GynFuchs
- Stand
- 10/2026 · Dr. Pascal Bafteh
Inhalt
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SonographieDefinition
Pathophysiologie und Diagnose
- Das fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS) entsteht ausschließlich bei monochorialer Plazentation durch unbalancierte arteriovenöse Anastomosen.
- Beim Donor-Zwilling führt die Hypovolämie zu einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems.
- Die Diagnose erfordert zwingend die Kombination aus Oligo- und Polyhydramnion, wobei eine Gewichtsdiskordanz allein explizit KEIN Kriterium darstellt.
Einteilung
Quintero-Stadien
- Im Stadium I nach Quintero liegt definitionsgemäß eine reine Fruchtwasserdiskordanz vor.
- Das Stadium II ist erreicht, wenn sonographisch die Blase des Donors nicht mehr darstellbar ist.
- Pathologische Doppler-Befunde wie ein reverser enddiastolischer Fluss in der A. umbilicalis definieren das Stadium III.
Weiterlernen in der App
Weiterführende Literatur (Auswahl)
Querverweise
Hinweis: Lerninhalt aus der GynFuchs-App (Karteikarten, Prüfungsfragen, Bildfälle) für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlung und kein Ersatz für Diagnose oder Therapieentscheidung im Einzelfall. Therapie und Vorgehen werden auf dieser Seite bewusst nicht dargestellt.