Zervixstenose
Prüfungsrelevanz: in 1 von 197 Prüfungsprotokollen · Rang 171
- Fachgebiet
- Gynäkologie · Zervix & HPV
- Prüfungsrelevanz
- 1 von 197 Protokollen · Rang 171
- Stand
- 10/2026 · Dr. Pascal Bafteh
Inhalt
Definition
- Die Zervixstenose ist eine Verengung oder ein Verschluss (Striktur) des inneren Muttermunds.
Einteilung
- Sie kann angeboren oder erworben sowie partiell oder komplett sein.
Ätiopathogenese
Ätiologie und Risikofaktoren
- Zu den häufigsten erworbenen Ursachen zählen die Menopause sowie Zervix- oder Uteruskarzinome.
Klinik
- Die Zervixstenose ist meist asymptomatisch; prämenopausal können Amenorrhö, Dysmenorrhö, abnorme Blutungen und selten Infertilität auftreten.
- Postmenopausal bleiben Frauen oft lange beschwerdefrei.
- Folgen sind eine Hämatometra mit Beckenschmerz oder Dysmenorrhö, bei prämenopausalen Frauen ein retrograder Menstruationsfluss mit möglicher Endometriose sowie eine Pyometra, besonders bei Zervix- oder Uteruskarzinom.
Diagnostik
- Häufig fällt die Stenose auf, wenn sich Instrumente nur schwer in Zervikalkanal und Uteruskavum einführen lassen; verdächtig ist eine nach einer Zervixprozedur neu aufgetretene Amenorrhö oder Dysmenorrhö.
- Eine komplette Stenose liegt vor, wenn sich eine Sonde mit 1–2 mm Durchmesser nicht bis in das Cavum uteri vorschieben lässt.
- Eine Hämato- oder Pyometra kann zu einer Auftreibung des Uterus, manchmal mit tastbarem Tumor, führen.
Weiterlernen in der App
Weiterführende Literatur (Auswahl)
Querverweise
Hinweis: Lerninhalt aus der GynFuchs-App (Karteikarten, Prüfungsfragen, Bildfälle) für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlung und kein Ersatz für Diagnose oder Therapieentscheidung im Einzelfall. Therapie und Vorgehen werden auf dieser Seite bewusst nicht dargestellt.