Querlage
Prüfungsrelevanz: in 3 von 197 Prüfungsprotokollen · Rang 125
- Synonyme
- Schräglage, verschleppte Querlage
- Fachgebiet
- Geburtshilfe · Geburt & Wochenbett
- Bilder
- Schema 1
- Prüfungsrelevanz
- 3 von 197 Protokollen · Rang 125
- In der App
- 1 Karteikarten · GynFuchs
- Stand
- 10/2026 · Dr. Pascal Bafteh
Inhalt
Bilder (1)
SchemaDefinition
Lage
- Bei der Querlage steht die kindliche Längsachse quer zur Längsachse des Uterus.
- Begünstigt wird sie durch Multiparität, Polyhydramnion, Placenta praevia.
- Die Lage beschreibt die Beziehung der fetalen Längsachse bzw. Wirbelsäule zur Längsachse von Uterus und Mutter; normal ist die Längslage.
- Bei der Querlage verläuft die fetale Längsachse senkrecht oder schräg statt parallel zur mütterlichen Längsachse; zusammen mit der Schräglage zählt sie zu den nicht-longitudinalen Lagen.
Ätiopathogenese
Ätiologie und Risikofaktoren
- Lageanomalien treten unter anderem bei fetopelviner Disproportion, fetalen Fehlbildungen, strukturellen Uterusveränderungen wie Myomen oder Synechien und bei Mehrlingsschwangerschaften auf.
Klinik
Gefahren
- Bei Blasensprung droht ein Nabelschnur- oder Armvorfall.
- Die verschleppte Querlage entsteht, wenn Wehen bei Querlage zur Uterusruptur führen.
- Die Bandl-Furche ist dabei ein Warnzeichen der drohenden Ruptur.
- Die Querlage geht häufig mit einer Schulterpräsentation einher, bei der die fetale Schulter dem Beckeneingang am nächsten liegt; eine vaginale Geburt ist dann nicht möglich.
Diagnostik
- Lage und Poleinstellung werden im dritten Trimenon klinisch mit den Leopold-Handgriffen beurteilt; deren Genauigkeit hängt stark von der Erfahrung des Untersuchers ab.
- Ergänzend wird der Ultraschall eingesetzt und bei jedem Verdacht auf eine Lageanomalie zur Bestätigung herangezogen.
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Weiterführende Literatur (Auswahl)
Querverweise
Hinweis: Lerninhalt aus der GynFuchs-App (Karteikarten, Prüfungsfragen, Bildfälle) für die ärztliche Aus- und Weiterbildung – keine Behandlungsempfehlung und kein Ersatz für Diagnose oder Therapieentscheidung im Einzelfall. Therapie und Vorgehen werden auf dieser Seite bewusst nicht dargestellt.