Krankheitszeichen: medizinische Fachbegriffe für Symptome und Befunde
Fachbegriffe für Beschwerden und Befunde – so, wie sie in Anamnese, Arztbrief und Übergabe verwendet werden, jeweils mit dem Wort, das Patientinnen und Patienten selbst benutzen. Ein Symptom schildert der Patient, einen Befund erhebt die Ärztin oder der Arzt.
Alle Begriffe A–ZKörperteile & AnatomieOrganeLage- & RichtungsbezeichnungenUntersuchungen & DiagnostikKrankheiten & GrundbegriffeAbkürzungen
- Febris Fieber
- Erhöhte Körpertemperatur, meist ab 38,0 °C gemessen; „febril“ = fiebrig, „afebril“ = fieberfrei.Herkunft: lat. febris ‚Fieber‘
- subfebril leicht erhöhte Temperatur
- Temperatur leicht erhöht, aber unterhalb der Fiebergrenze (etwa 37,5–38,0 °C).Herkunft: lat. sub ‚unter‘ + febris
- Schüttelfrost
- Unwillkürliches Muskelzittern mit Kältegefühl, oft bei rasch ansteigendem Fieber; klassisches Warnzeichen bei Blutvergiftung (Sepsis). Mehr: Sepsis und septischer Schock →
- Hyperthermie Überwärmung
- Erhöhte Körpertemperatur ohne verstellten Sollwert im Gehirn, z. B. bei Hitzschlag – im Unterschied zum Fieber. Nicht verwechseln mit Hyperglykämie.Herkunft: griech. hyper ‚über‘ + therme ‚Wärme‘
- Hypothermie Unterkühlung
- Absinken der Körperkerntemperatur unter 35 °C.Herkunft: griech. hypo ‚unter‘ + therme ‚Wärme‘
- Nachtschweiß nächtliches Schwitzen
- Starkes Schwitzen in der Nacht, sodass Schlafkleidung oder Bettwäsche gewechselt werden müssen; Teil der B-Symptomatik.
- B-Symptomatik Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust
- Kombination aus unerklärtem Fieber über 38 °C, starkem Nachtschweiß und ungewolltem Gewichtsverlust (mehr als 10 % in 6 Monaten) – Hinweis z. B. auf Lymphome oder Tuberkulose. Mehr: Hodgkin-Lymphom →
- Fatigue Erschöpfung
- Ausgeprägte, anhaltende Erschöpfung, die sich durch Schlaf nicht bessert, z. B. bei Krebs- oder Autoimmunerkrankungen.Herkunft: frz. fatigue ‚Müdigkeit‘
- Adynamie Kraftlosigkeit
- Allgemeine Kraft- und Antriebslosigkeit.Herkunft: griech. a- ‚nicht‘ + dynamis ‚Kraft‘
- Inappetenz Appetitlosigkeit
- Fehlender Appetit; ausgeprägte Appetitlosigkeit heißt auch Anorexie (nicht gleichbedeutend mit der Essstörung Anorexia nervosa).Herkunft: lat. in- ‚nicht‘ + appetentia ‚Verlangen‘
- Kachexie Auszehrung
- Krankhafte, starke Abmagerung mit Muskelschwund, z. B. bei fortgeschrittenem Krebs oder Herzinsuffizienz.Herkunft: griech. kakos ‚schlecht‘ + hexis ‚Zustand‘
- Exsikkose Austrocknung
- Flüssigkeitsmangel des Körpers mit trockenen Schleimhäuten und stehenden Hautfalten, häufig bei älteren Menschen.Herkunft: lat. exsiccare ‚austrocknen‘ Mehr: Exsikkose (Dehydratation) →
- Dolor Schmerz
- Schmerz; eines der fünf klassischen Entzündungszeichen. „Druckdolent“ = druckschmerzhaft.Herkunft: lat. dolor ‚Schmerz‘
- Zephalgie Kopfschmerz
- Kopfschmerz (auch Cephalgie oder Cephalgia).Herkunft: griech. kephale ‚Kopf‘ + algos ‚Schmerz‘
- Myalgie Muskelschmerz
- Schmerzen in der Muskulatur, z. B. bei Grippe.Herkunft: griech. mys ‚Muskel‘ + algos ‚Schmerz‘ Mehr: Polymyalgia rheumatica →
- Arthralgie Gelenkschmerz
- Gelenkschmerzen ohne sichtbare Entzündungszeichen; mit Schwellung und Überwärmung spricht man von Arthritis.Herkunft: griech. arthron ‚Gelenk‘ + algos ‚Schmerz‘
- Neuralgie Nervenschmerz
- Schmerz im Versorgungsgebiet eines Nervs, oft einschießend, brennend oder elektrisierend, z. B. nach Gürtelrose.Herkunft: griech. neuron ‚Nerv‘ + algos ‚Schmerz‘ Mehr: Herpes zoster →
- Kolik krampfartiger Schmerz
- Wellenförmig an- und abschwellender Schmerz durch Verkrampfung eines Hohlorgans, z. B. Gallen-, Nieren- oder Darmkolik.Herkunft: griech. kolikos ‚den Darm betreffend‘ Mehr: Nephrolithiasis (Nierensteine) →
- Angina pectoris Brustenge
- Anfallsartiger Druck- oder Engegefühl-Schmerz hinter dem Brustbein durch Sauerstoffmangel des Herzmuskels, oft mit Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer.Herkunft: lat. angina ‚Enge‘ + pectus ‚Brust‘ Mehr: Chronisches Koronarsyndrom (stabile KHK, Angina pectoris) →
- retrosternaler Schmerz Schmerz hinter dem Brustbein
- Schmerz mitten in der Brust hinter dem Brustbein – Leitsymptom des akuten Koronarsyndroms, aber auch bei Speiseröhrenerkrankungen.Herkunft: lat. retro ‚hinter‘ + sternum Mehr: Akutes Koronarsyndrom (Herzinfarkt, STEMI/NSTEMI) →
- pleuritischer Schmerz atemabhängiger Brustschmerz
- Stechender Brustschmerz, der beim tiefen Einatmen oder Husten zunimmt, weil das Rippenfell gereizt ist.Herkunft: griech. pleura ‚Rippenfell‘
- gürtelförmiger Schmerz Schmerz wie ein Gürtel
- Oberbauchschmerz, der wie ein Gürtel bis in den Rücken zieht – typisch für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Mehr: Akute Pankreatitis →
- Abwehrspannung harter Bauch
- Unwillkürliche Anspannung der Bauchmuskulatur beim Abtasten; Hinweis auf eine Reizung des Bauchfells (Peritonismus).
- Loslassschmerz Schmerz beim Loslassen
- Schmerz, der beim plötzlichen Loslassen der eindrückenden Hand am Bauch entsteht – Hinweis auf eine Bauchfellreizung, z. B. bei Blinddarmentzündung.
- Tachykardie Herzrasen
- Herzfrequenz über 100 Schläge pro Minute beim Erwachsenen in Ruhe. Gegenteil: Bradykardie.Herkunft: griech. tachys ‚schnell‘ + kardia ‚Herz‘ Mehr: Ventrikuläre Tachykardie →
- Bradykardie langsamer Puls
- Herzfrequenz unter 60 Schlägen pro Minute beim Erwachsenen; bei Trainierten oft normal.Herkunft: griech. bradys ‚langsam‘ + kardia ‚Herz‘ Mehr: AV-Block →
- Arrhythmie unregelmäßiger Herzschlag
- Herzrhythmusstörung; eine „absolute Arrhythmie“ (völlig unregelmäßiger Puls) ist typisch für Vorhofflimmern.Herkunft: griech. a- ‚nicht‘ + rhythmos ‚Takt‘ Mehr: Vorhofflimmern →
- Palpitationen Herzklopfen, Herzstolpern
- Bewusst wahrgenommener, oft als unangenehm empfundener Herzschlag.Herkunft: lat. palpitare ‚zucken, klopfen‘
- Hypertonie Bluthochdruck
- Dauerhaft erhöhter Blutdruck (arterielle Hypertonie); Hypertonie kann sich auch auf erhöhte Muskelspannung beziehen.Herkunft: griech. hyper ‚über‘ + tonos ‚Spannung‘ Mehr: Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) →
- Hypotonie niedriger Blutdruck
- Zu niedriger Blutdruck; orthostatische Hypotonie = Blutdruckabfall beim Aufstehen.Herkunft: griech. hypo ‚unter‘ + tonos ‚Spannung‘
- Synkope Ohnmacht
- Kurzer, spontan rückläufiger Bewusstseinsverlust durch verminderte Durchblutung des Gehirns.Herkunft: griech. synkope ‚Zusammenschlagen‘ Mehr: Synkope →
- Ödem Wassereinlagerung
- Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe, z. B. geschwollene Knöchel, in die sich eine Delle drücken lässt.Herkunft: griech. oidema ‚Schwellung‘ Mehr: Herzinsuffizienz →
- Zyanose Blaufärbung
- Bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Lippen, Fingernägel) durch Sauerstoffmangel im Blut.Herkunft: griech. kyanos ‚dunkelblau‘
- Pallor Blässe
- Auffallende Blässe von Haut und Schleimhäuten, z. B. bei Blutarmut oder Schock.Herkunft: lat. pallor ‚Blässe‘
- Ikterus Gelbsucht
- Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten durch erhöhtes Bilirubin; an der Lederhaut des Auges zuerst sichtbar (Sklerenikterus).Herkunft: griech. ikteros ‚Gelbsucht‘ Mehr: Morbus Meulengracht (Gilbert-Syndrom) →
- Dyspnoe Atemnot
- Subjektiv erschwerte Atmung, Luftnot; Belastungsdyspnoe tritt bei Anstrengung, Ruhedyspnoe schon in Ruhe auf.Herkunft: griech. dys- ‚gestört‘ + pnoe ‚Atmung‘
- Orthopnoe Luftnot im Liegen
- Atemnot im flachen Liegen, die sich im Sitzen bessert – typisch für Herzschwäche.Herkunft: griech. orthos ‚aufrecht‘ + pnoe ‚Atmung‘
- Tachypnoe schnelle Atmung
- Erhöhte Atemfrequenz (beim Erwachsenen über etwa 20 Atemzüge pro Minute).Herkunft: griech. tachys ‚schnell‘ + pnoe
- Bradypnoe langsame Atmung
- Verlangsamte Atemfrequenz (beim Erwachsenen unter etwa 10–12 Atemzügen pro Minute).Herkunft: griech. bradys ‚langsam‘ + pnoe
- Apnoe Atemstillstand
- Atemstillstand bzw. Atempause, z. B. nächtliche Atemaussetzer bei Schlafapnoe.Herkunft: griech. a- ‚nicht‘ + pnoe Mehr: Obstruktive Schlafapnoe →
- Tussis Husten
- Husten; „produktiv“ mit Auswurf, „unproduktiv“ als Reizhusten ohne Auswurf.Herkunft: lat. tussis ‚Husten‘
- Sputum Auswurf
- Abgehusteter Schleim aus den Atemwegen; „purulent“ = eitrig (gelb-grün).Herkunft: lat. sputum ‚Ausgespucktes‘
- Hämoptyse Bluthusten
- Aushusten von Blut oder blutigem Auswurf aus den Atemwegen – nicht zu verwechseln mit Bluterbrechen (Hämatemesis).Herkunft: griech. haima ‚Blut‘ + ptysis ‚Spucken‘ Mehr: Lungenkarzinom (Bronchialkarzinom) →
- Stridor pfeifendes Atemgeräusch
- Pfeifendes Geräusch durch Verengung der oberen Atemwege, meist beim Einatmen (inspiratorischer Stridor), z. B. bei Pseudokrupp.Herkunft: lat. stridor ‚Zischen‘
- Giemen Pfeifen beim Ausatmen
- Pfeifendes, brummendes Geräusch beim Ausatmen durch verengte Bronchien – typisch für Asthma und COPD. Mehr: Asthma bronchiale →
- Rasselgeräusche Rasseln über der Lunge
- Beim Abhören hörbare Geräusche durch Flüssigkeit oder Sekret in den Atemwegen, z. B. bei Lungenentzündung oder Lungenstauung.
- Nausea Übelkeit
- Übelkeit, Brechreiz.Herkunft: griech. nausia ‚Seekrankheit‘
- Emesis Erbrechen
- Erbrechen; Hyperemesis = übermäßiges Erbrechen, z. B. in der Schwangerschaft.Herkunft: griech. emesis ‚Erbrechen‘ Mehr: Hyperemesis gravidarum →
- Hämatemesis Bluterbrechen
- Erbrechen von Blut; „Kaffeesatzerbrechen“ entsteht, wenn das Blut durch die Magensäure dunkel verfärbt ist.Herkunft: griech. haima ‚Blut‘ + emesis ‚Erbrechen‘ Mehr: Obere gastrointestinale Blutung →
- Meläna Teerstuhl
- Schwarzer, glänzender, klebriger Stuhl durch Blutung im oberen Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm).Herkunft: griech. melas ‚schwarz‘ Mehr: Obere gastrointestinale Blutung →
- Hämatochezie Blut im Stuhl
- Frisches, hellrotes Blut mit dem Stuhl, meist aus dem unteren Verdauungstrakt.Herkunft: griech. haima ‚Blut‘ + chezein ‚Stuhl absetzen‘ Mehr: Untere gastrointestinale Blutung →
- Diarrhoe Durchfall
- Häufiger (mehr als drei pro Tag), ungeformter bis flüssiger Stuhlgang (auch Diarrhö).Herkunft: griech. dia ‚durch‘ + rhoe ‚Fluss‘ Mehr: Infektiöse Gastroenteritis und Reisediarrhö →
- Obstipation Verstopfung
- Seltener, harter oder erschwerter Stuhlgang (weniger als drei Stuhlgänge pro Woche).Herkunft: lat. obstipare ‚verstopfen‘
- Meteorismus Blähbauch
- Vermehrte Luftansammlung im Darm mit aufgetriebenem Bauch; Flatulenz = vermehrter Abgang von Darmgasen.Herkunft: griech. meteorizein ‚in die Höhe heben‘
- Dysphagie Schluckstörung
- Schwierigkeiten beim Schlucken fester oder flüssiger Nahrung.Herkunft: griech. dys- ‚gestört‘ + phagein ‚essen‘ Mehr: Achalasie →
- Odynophagie Schmerzen beim Schlucken
- Schmerzhaftes Schlucken, z. B. bei Mandel- oder Speiseröhrenentzündung.Herkunft: griech. odyne ‚Schmerz‘ + phagein ‚essen‘
- Pyrosis Sodbrennen
- Brennender Schmerz hinter dem Brustbein durch zurückfließende Magensäure.Herkunft: griech. pyrosis ‚Brennen‘ Mehr: Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) →
- Regurgitation Hochkommen von Speisen
- Zurückfließen von Mageninhalt oder unverdauten Speisen in Speiseröhre und Mund ohne Würgen; am Herzen auch Rückfluss durch eine undichte Klappe.Herkunft: lat. re- ‚zurück‘ + gurgitare ‚strudeln‘
- Aszites Bauchwasser
- Krankhafte Flüssigkeitsansammlung in der freien Bauchhöhle, häufig bei Leberzirrhose.Herkunft: griech. askos ‚Schlauch‘ Mehr: Aszites →
- Hepatomegalie vergrößerte Leber
- Vergrößerung der Leber, tastbar oder im Ultraschall messbar.Herkunft: griech. hepar ‚Leber‘ + megas ‚groß‘
- Splenomegalie vergrößerte Milz
- Vergrößerung der Milz, z. B. bei Pfeifferschem Drüsenfieber oder Blutkrankheiten.Herkunft: griech. splen ‚Milz‘ + megas ‚groß‘ Mehr: Infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) →
- Tenesmen schmerzhafter Stuhldrang
- Schmerzhafter, ständiger Drang zum Stuhlgang (oder Wasserlassen), bei dem oft nur wenig abgeht.Herkunft: griech. teinesmos ‚Spannung‘
- Steatorrhoe Fettstuhl
- Voluminöser, glänzender, übelriechender Stuhl mit erhöhtem Fettgehalt, z. B. bei Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse.Herkunft: griech. stear ‚Fett‘ + rhoe ‚Fluss‘ Mehr: Chronische Pankreatitis →
- Foetor ex ore Mundgeruch
- Unangenehmer Geruch aus dem Mund; bestimmte Gerüche können auf Erkrankungen hinweisen (z. B. Azetongeruch bei diabetischer Ketoazidose).Herkunft: lat. foetor ‚Gestank‘ + ex ore ‚aus dem Mund‘
- Dysurie Brennen beim Wasserlassen
- Schmerzhaftes oder erschwertes Wasserlassen, typisch bei Blasenentzündung.Herkunft: griech. dys- ‚gestört‘ + ouron ‚Harn‘ Mehr: Harnwegsinfektion und Zystitis →
- Pollakisurie häufiges Wasserlassen
- Häufiger Harndrang mit jeweils nur kleinen Urinmengen.Herkunft: griech. pollakis ‚oft‘ + ouron ‚Harn‘
- Nykturie nächtliches Wasserlassen
- Vermehrtes Wasserlassen in der Nacht, z. B. bei Herzschwäche oder Prostatavergrößerung.Herkunft: griech. nyx, nyktos ‚Nacht‘ + ouron ‚Harn‘
- Polyurie viel Urin
- Krankhaft vermehrte Harnmenge (mehr als etwa 3 Liter pro Tag beim Erwachsenen), z. B. bei Diabetes.Herkunft: griech. polys ‚viel‘ + ouron ‚Harn‘ Mehr: Diabetes insipidus (Arginin-Vasopressin-Mangel) →
- Oligurie wenig Urin
- Stark verminderte Harnmenge (beim Erwachsenen unter etwa 500 ml pro Tag).Herkunft: griech. oligos ‚wenig‘ + ouron ‚Harn‘ Mehr: Akute Nierenschädigung (akutes Nierenversagen) →
- Anurie kein Urin
- (Nahezu) fehlende Harnausscheidung (beim Erwachsenen unter etwa 100 ml pro Tag).Herkunft: griech. an- ‚ohne‘ + ouron ‚Harn‘
- Hämaturie Blut im Urin
- Makrohämaturie ist mit bloßem Auge sichtbar (roter Urin), Mikrohämaturie nur im Urintest oder unter dem Mikroskop.Herkunft: griech. haima ‚Blut‘ + ouron ‚Harn‘
- Proteinurie Eiweiß im Urin
- Vermehrte Eiweißausscheidung im Urin, z. B. bei Nierenschäden oder Präeklampsie. Mehr: Nephrotisches Syndrom →
- Harnverhalt Blase lässt sich nicht entleeren
- Unfähigkeit, die gefüllte Harnblase zu entleeren; akut sehr schmerzhaft (auch Harnretention).
- Inkontinenz ungewollter Urin- oder Stuhlverlust
- Unfähigkeit, Harn (Harninkontinenz) oder Stuhl (Stuhlinkontinenz) willentlich zurückzuhalten.Herkunft: lat. incontinentia ‚Unvermögen, zurückzuhalten‘ Mehr: Harninkontinenz der Frau →
- Vertigo Schwindel
- Schwindel, z. B. Drehschwindel (wie Karussellfahren) oder Schwankschwindel (wie auf einem Schiff).Herkunft: lat. vertigo ‚Drehung, Schwindel‘
- Parästhesie Kribbeln, Ameisenlaufen
- Fehlempfindung wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder pelziges Gefühl ohne äußeren Reiz.Herkunft: griech. para ‚neben‘ + aisthesis ‚Empfindung‘ Mehr: Diabetische Polyneuropathie →
- Hypästhesie Taubheitsgefühl
- Herabgesetzte Berührungsempfindung in einem Hautbereich.Herkunft: griech. hypo ‚unter‘ + aisthesis ‚Empfindung‘
- Anästhesie Gefühllosigkeit bzw. Narkose
- Mehrdeutig: als Befund der vollständige Verlust der Empfindung in einem Hautareal, als Fachgebiet die Narkose bzw. örtliche Betäubung.Herkunft: griech. an- ‚ohne‘ + aisthesis ‚Empfindung‘
- Parese Lähmung, Schwäche
- Unvollständige Lähmung mit verminderter Kraft; Hemiparese = Halbseitenschwäche, Paraparese = beide Beine, Tetraparese = alle vier Gliedmaßen.Herkunft: griech. paresis ‚Erschlaffung‘
- Plegie vollständige Lähmung
- Vollständige Lähmung, z. B. Hemiplegie (Körperhälfte), Paraplegie (beide Beine), Tetraplegie (Arme und Beine).Herkunft: griech. plege ‚Schlag‘
- Hemiparese Halbseitenlähmung
- Schwäche oder unvollständige Lähmung einer Körperhälfte, typisch nach Schlaganfall.Herkunft: griech. hemi- ‚halb‘ + paresis
- Aphasie Sprachstörung
- Störung der Sprache selbst (Wortfindung, Sprachverständnis, Lesen, Schreiben) durch Schädigung des Sprachzentrums, z. B. nach Schlaganfall.Herkunft: griech. a- ‚nicht‘ + phasis ‚Sprechen‘
- Dysarthrie verwaschene Sprache
- Sprechstörung: Die Aussprache ist undeutlich, Sprachverständnis und Wortwahl sind aber erhalten – anders als bei der Aphasie.Herkunft: griech. dys- ‚gestört‘ + arthron ‚Glied‘
- Ataxie unsichere Bewegungen
- Störung der Bewegungskoordination mit unsicherem Gang oder Zielen, z. B. bei Kleinhirnschädigung.Herkunft: griech. ataxia ‚Unordnung‘
- Tremor Zittern
- Unwillkürliches, rhythmisches Zittern, z. B. Ruhetremor bei Morbus Parkinson oder Intentionstremor bei Zielbewegungen.Herkunft: lat. tremor ‚Zittern‘
- Myoklonie Muskelzucken
- Plötzliches, blitzartiges Zucken einzelner Muskeln oder Muskelgruppen.Herkunft: griech. mys ‚Muskel‘ + klonos ‚heftige Bewegung‘
- Krampfanfall
- Plötzliche, vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns durch übermäßige Nervenzellentladungen; generalisiert tonisch-klonisch = Versteifung, dann rhythmisches Zucken des ganzen Körpers. Mehr: Epilepsie in der Schwangerschaft →
- Somnolenz Schläfrigkeit
- Leichte Bewusstseinsstörung: der Patient ist schläfrig, aber durch Ansprache weckbar.Herkunft: lat. somnolentia ‚Schläfrigkeit‘
- Sopor tiefe Benommenheit
- Mittelschwere Bewusstseinsstörung: nur durch starke Reize (z. B. Schmerzreiz) kurz weckbar.Herkunft: lat. sopor ‚tiefer Schlaf‘
- Koma Bewusstlosigkeit
- Schwerste Bewusstseinsstörung: auch durch starke Reize nicht weckbar; Einschätzung z. B. mit der Glasgow Coma Scale.Herkunft: griech. koma ‚tiefer Schlaf‘ Mehr: Glasgow Coma Scale (GCS) →
- Desorientiertheit Verwirrtheit
- Fehlende Orientierung zu Zeit, Ort, Situation oder eigener Person; akut z. B. beim Delir. Mehr: Delir →
- Amnesie Gedächtnislücke
- Gedächtnisverlust für einen Zeitraum; nicht verwechseln mit Anämie (Blutarmut).Herkunft: griech. a- ‚nicht‘ + mnesis ‚Erinnerung‘
- Meningismus Nackensteife
- Schmerzhafte Nackensteife beim Beugen des Kopfes nach vorn – Warnzeichen für Hirnhautentzündung oder Hirnblutung.Herkunft: griech. meninx ‚Hirnhaut‘ Mehr: Bakterielle Meningitis →
- Photophobie Lichtempfindlichkeit
- Gesteigerte Lichtempfindlichkeit, z. B. bei Migräne, Hirnhautentzündung oder Augenentzündungen.Herkunft: griech. phos ‚Licht‘ + phobos ‚Furcht‘
- Diplopie Doppelbilder
- Doppeltsehen, meist durch Störung der Augenmuskeln oder ihrer Nerven.Herkunft: griech. diploos ‚doppelt‘ + ops ‚Auge‘
- Skotom Gesichtsfeldausfall
- Umschriebener Ausfall im Gesichtsfeld; Flimmerskotom = flimmernder Fleck, typisch für die Migräne-Aura.Herkunft: griech. skotos ‚Dunkelheit‘
- Nystagmus Augenzittern
- Unwillkürliche, rhythmische Augenbewegungen, z. B. bei Schwindelerkrankungen.Herkunft: griech. nystagmos ‚Nicken‘
- Tinnitus Ohrgeräusch
- Ohrgeräusch wie Pfeifen, Rauschen oder Summen ohne äußere Schallquelle.Herkunft: lat. tinnire ‚klingeln‘
- Hypakusis Schwerhörigkeit
- Vermindertes Hörvermögen.Herkunft: griech. hypo ‚unter‘ + akouein ‚hören‘
- Anosmie Riechverlust
- Vollständiger Verlust des Geruchssinns, z. B. nach Virusinfekten.Herkunft: griech. an- ‚ohne‘ + osme ‚Geruch‘
- Aura Vorgefühl
- Vorübergehende Wahrnehmungsstörung vor einem Migräneanfall (z. B. Flimmersehen) oder als Beginn eines epileptischen Anfalls.Herkunft: griech. aura ‚Hauch‘
- Insomnie Schlaflosigkeit
- Ein- oder Durchschlafstörung bzw. als nicht erholsam empfundener Schlaf.Herkunft: lat. in- ‚nicht‘ + somnus ‚Schlaf‘
- Anhedonie Freudlosigkeit
- Unfähigkeit, Freude zu empfinden – Kernsymptom der Depression.Herkunft: griech. an- ‚ohne‘ + hedone ‚Lust‘ Mehr: Postpartale Depression und Wochenbettpsychose →
- Antriebsminderung Antriebslosigkeit
- Verminderte Energie und Initiative, Dinge anzufangen oder zu Ende zu bringen; häufig bei Depression.
- Halluzination Sinnestäuschung
- Wahrnehmung ohne äußeren Reiz, z. B. Stimmenhören oder Sehen nicht vorhandener Dinge.Herkunft: lat. (h)allucinari ‚gedankenlos sein‘
- Pruritus Juckreiz
- Juckreiz der Haut, lokal oder am ganzen Körper; Leitsymptom vieler Hauterkrankungen.Herkunft: lat. prurire ‚jucken‘ Mehr: Urtikaria →
- Effloreszenz Hautveränderung
- Oberbegriff für sichtbare Hautveränderungen (Hautblüten); man unterscheidet Primär- und Sekundäreffloreszenzen.Herkunft: lat. efflorescere ‚aufblühen‘ Mehr: Dermatologie-Wissen →
- Erythem Hautrötung
- Flächige Rötung der Haut durch erweiterte Blutgefäße; wegdrückbar mit dem Glasspatel.Herkunft: griech. erythros ‚rot‘ Mehr: Erythema migrans (Lyme-Borreliose) →
- Exanthem Hautausschlag
- Ausgedehnter, meist plötzlich auftretender Hautausschlag, z. B. bei Masern oder Arzneimittelreaktionen; Enanthem = Ausschlag an der Schleimhaut.Herkunft: griech. exanthema ‚Ausblühen‘ Mehr: Arzneimittelexanthem (makulopapulös) →
- Makula Fleck
- Umschriebene Farbveränderung der Haut im Hautniveau – nicht erhaben und daher nicht tastbar. Im Auge heißt Makula auch der Ort des schärfsten Sehens.Herkunft: lat. macula ‚Fleck‘
- Papel Knötchen
- Tastbare, erhabene Hautveränderung von wenigen Millimetern (Grenze zum Knoten je nach Lehrbuch 0,5–1 cm).Herkunft: lat. papula ‚Bläschen, Knötchen‘
- Plaque flache Erhebung
- Flächige, erhabene Hautveränderung, breiter als hoch, z. B. bei Schuppenflechte; in Gefäßen auch Ablagerung in der Arterienwand.Herkunft: frz. plaque ‚Platte‘ Mehr: Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) →
- Nodus Knoten
- Tastbarer Knoten in der Haut oder Unterhaut, größer als eine Papel.Herkunft: lat. nodus ‚Knoten‘
- Vesikel Bläschen
- Flüssigkeitsgefülltes Bläschen unter etwa 5 mm, z. B. bei Herpes oder Windpocken.Herkunft: lat. vesicula ‚Bläschen‘ Mehr: Herpes simplex (Lippenherpes) →
- Bulla Blase
- Flüssigkeitsgefüllte Blase über etwa 5 mm, z. B. bei Verbrennung oder blasenbildenden Autoimmunerkrankungen.Herkunft: lat. bulla ‚Blase‘ Mehr: Bullöses Pemphigoid →
- Pustel Eiterbläschen
- Mit Eiter gefülltes Bläschen, z. B. bei Akne oder Follikulitis.Herkunft: lat. pustula ‚Bläschen‘ Mehr: Follikulitis →
- Urtika Quaddel
- Juckende, flüchtige Hautschwellung wie nach einem Brennnesselkontakt; typisch für Nesselsucht (Urtikaria).Herkunft: lat. urtica ‚Brennnessel‘ Mehr: Urtikaria →
- Squama Schuppe
- Sichtbar abschilfernde Hornzellen an der Hautoberfläche; Sekundäreffloreszenz.Herkunft: lat. squama ‚Schuppe‘
- Crusta Kruste, Borke
- Eingetrocknetes Sekret, Blut oder Eiter auf der Haut, z. B. honiggelbe Krusten bei Impetigo.Herkunft: lat. crusta ‚Rinde‘ Mehr: Impetigo contagiosa (Borkenflechte) →
- Erosion oberflächliche Wunde
- Oberflächlicher Substanzdefekt nur der Oberhaut; heilt ohne Narbe ab.Herkunft: lat. erodere ‚abnagen‘
- Ulkus Geschwür
- Tiefer Substanzdefekt der Haut oder Schleimhaut, der über die Oberhaut hinausreicht und mit Narbe heilt (auch Ulcus), z. B. Ulcus cruris oder Magengeschwür.Herkunft: lat. ulcus ‚Geschwür‘ Mehr: Ulcus cruris (offenes Bein) →
- Rhagade Hauteinriss
- Schmaler, spaltförmiger Einriss der Haut, z. B. Mundwinkelrhagaden bei Eisenmangel.Herkunft: griech. rhagas ‚Riss‘
- Petechien punktförmige Blutungen
- Stecknadelkopfgroße, nicht wegdrückbare Einblutungen in die Haut, z. B. bei Mangel an Blutplättchen.Herkunft: ital. petecchie Mehr: Immunthrombozytopenie (ITP) →
- Purpura flächige Hauteinblutungen
- Kleinfleckige Einblutungen in Haut und Schleimhäute; tastbare Purpura spricht für eine Gefäßentzündung.Herkunft: lat. purpura ‚Purpur‘ Mehr: Leukozytoklastische Vaskulitis →
- Hämatom Bluterguss
- Blutansammlung im Gewebe, umgangssprachlich „blauer Fleck“. Nicht verwechseln mit Hämatemesis (Bluterbrechen).Herkunft: griech. haima ‚Blut‘ Mehr: Subunguales Hämatom →
- Alopezie Haarausfall
- Sichtbarer Haarverlust bis zur Kahlheit, umschrieben oder diffus.Herkunft: griech. alopekia ‚Fuchsräude‘ Mehr: Alopecia areata →
- Hirsutismus vermehrte Behaarung
- Männliches Behaarungsmuster bei Frauen (z. B. Bart, Brust), oft durch erhöhte männliche Hormone.Herkunft: lat. hirsutus ‚struppig‘ Mehr: Hirsutismus und Hyperandrogenämie →
- Lymphadenopathie Lymphknotenschwellung
- Krankhafte Vergrößerung von Lymphknoten, z. B. bei Infekten oder Lymphomen.Herkunft: lat. lympha + griech. aden ‚Drüse‘ + pathos
- Anämie Blutarmut
- Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) bzw. der roten Blutkörperchen; Zeichen sind Blässe, Müdigkeit und Belastungsatemnot.Herkunft: griech. an- ‚ohne‘ + haima ‚Blut‘ Mehr: Anämie (Einteilung und Abklärung) →
- Leukozytose viele weiße Blutkörperchen
- Erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen, z. B. bei bakteriellen Infekten. Gegenteil: Leukopenie.Herkunft: griech. leukos ‚weiß‘ + kytos ‚Zelle‘
- Leukopenie wenig weiße Blutkörperchen
- Verminderte Zahl weißer Blutkörperchen; ein Mangel an Neutrophilen heißt Neutropenie.Herkunft: griech. leukos ‚weiß‘ + penia ‚Mangel‘ Mehr: Febrile Neutropenie →
- Thrombozytopenie Mangel an Blutplättchen
- Verminderte Zahl von Blutplättchen; Folge sind leichte blaue Flecken und verlängerte Blutungen.Herkunft: griech. thrombos ‚Klumpen‘ + kytos ‚Zelle‘ + penia ‚Mangel‘ Mehr: Immunthrombozytopenie (ITP) →
- Panzytopenie Mangel an allen Blutzellen
- Gleichzeitige Verminderung von roten und weißen Blutkörperchen sowie Blutplättchen.Herkunft: griech. pan ‚alles‘ + kytos ‚Zelle‘ + penia ‚Mangel‘ Mehr: Aplastische Anämie →
- Hyperglykämie hoher Blutzucker
- Erhöhter Blutzuckerspiegel, Leitbefund des Diabetes mellitus. Nicht verwechseln mit Hyperthermie.Herkunft: griech. hyper ‚über‘ + glykys ‚süß‘ + haima ‚Blut‘ Mehr: Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) →
- Hypoglykämie Unterzuckerung
- Zu niedriger Blutzucker mit Zittern, Schwitzen, Heißhunger bis zu Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit.Herkunft: griech. hypo ‚unter‘ + glykys ‚süß‘ + haima ‚Blut‘ Mehr: Hypoglykämie →
- Hyperkaliämie zu viel Kalium im Blut
- Erhöhter Kaliumspiegel im Blut; gefährlich wegen möglicher Herzrhythmusstörungen.Herkunft: griech. hyper + nlat. kalium + haima Mehr: Hyperkaliämie →
- Hyponatriämie zu wenig Natrium im Blut
- Erniedrigter Natriumspiegel im Blut; häufigste Elektrolytstörung, kann zu Verwirrtheit und Krampfanfällen führen.Herkunft: griech. hypo + nlat. natrium + haima Mehr: Hyponatriämie →
- Amenorrhoe Ausbleiben der Regel
- Fehlende Menstruation: primär (nie eingetreten) oder sekundär (für mindestens drei Monate ausgeblieben).Herkunft: griech. a- ‚nicht‘ + men ‚Monat‘ + rhoe ‚Fluss‘ Mehr: Amenorrhö →
- Dysmenorrhoe Regelschmerzen
- Schmerzhafte Menstruation, häufig krampfartig im Unterbauch.Herkunft: griech. dys- ‚gestört‘ + men ‚Monat‘ + rhoe ‚Fluss‘ Mehr: Dysmenorrhö →
- Hypermenorrhoe zu starke Regelblutung
- Verstärkte Menstruationsblutung mit erhöhtem Blutverlust, häufig Ursache eines Eisenmangels.Herkunft: griech. hyper ‚über‘ + men + rhoe Mehr: Blutungsstörungen (Zyklusstörungen) →
- Dyspareunie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, z. B. bei Endometriose oder Scheidentrockenheit.Herkunft: griech. dys- ‚gestört‘ + pareunos ‚Bettgenosse‘ Mehr: Endometriose →
- Fluor vaginalis Ausfluss
- Vermehrter oder veränderter Ausfluss aus der Scheide.Herkunft: lat. fluor ‚Fluss‘ Mehr: Bakterielle Vaginose →
- Galaktorrhoe Milchfluss aus der Brust
- Milchige Absonderung aus der Brustwarze außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit.Herkunft: griech. gala ‚Milch‘ + rhoe ‚Fluss‘ Mehr: Galaktorrhö →
- Krepitation Knirschen, Knistern
- Tast- oder hörbares Reiben, z. B. von Knochenbruchenden, bei Arthrose oder bei Luft im Gewebe.Herkunft: lat. crepitare ‚knarren‘
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