Lentigo maligna


Lentigo maligna (LM) und Lentigo-maligna-Melanom (LMM)
- Definition: Die Lentigo maligna ist ein Melanoma in situ auf chronisch lichtgeschädigter Haut; erst mit Überschreiten der Basalmembran spricht man vom Lentigo-maligna-Melanom.
- Klinik: Über Jahre langsam wachsende, unscharf begrenzte, unregelmäßig braun-schwarze Makula im chronisch lichtexponierten Gesicht älterer Menschen (Wange, Schläfe, Nase).
- Diagnostik: Wegen Flächengröße und kosmetisch sensibler Lokalisation zunächst Probebiopsie aus dem klinisch und dermatoskopisch auffälligsten Areal — sonst wird eine invasive Komponente übersehen.
- Therapie: In-situ-Befund mit 5 mm Sicherheitsabstand, beim LMM tumordickenadaptiert nach Breslow; im Gesicht bevorzugt mikrographisch kontrollierte Chirurgie. Bei Inoperabilität stehen Radiatio und off-label Imiquimod zur Verfügung.
Differenzialdiagnosen
- Malignes Melanom
- Aktinische Keratose
- Basalzellkarzinom (Basaliom)
- Dysplastischer Nävus
- Lentigo solaris
- Seborrhoische Keratose
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Weitere Hauttumoren
- Basalzellkarzinom (Basaliom)
- Malignes Melanom
- Plattenepithelkarzinom der Haut (cSCC)
- Aktinische Keratose
- Aktinische Cheilitis
- Merkelzellkarzinom
- Mikrozystisches Adnexkarzinom
- Dermatofibrom
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